Wer einen Havaneser kaufen möchte, entscheidet sich für einen fröhlichen und anpassungsfähigen Begleiter. Diese ursprünglich aus Kuba stammenden Hunde sind für ihr seidiges Fell und ihr menschenbezogenes Wesen bekannt, weshalb sie sich ideal als Familienhunde eignen.
Der Havaneser stammt ursprünglich aus Kuba, wobei seine Wurzeln auf europäische Bichon-Rassen zurückgehen, die Seefahrer im 16. und 17. Jahrhundert in die Karibik brachten. Dort entwickelte sich über Jahrhunderte eine eigenständige Rasse, die zunächst in den Salons der kubanischen Oberschicht lebte. Nach der Revolution wanderten viele Havaneser mit ihren Besitzern in die USA aus, von wo aus die Rasse international bekannt wurde. In Deutschland hat sich der Havaneser seit den 1980er-Jahren als beliebter Begleithund etabliert.
Als reiner Gesellschaftshund gezüchtet, erfüllt der Havaneser heute dieselbe Aufgabe wie vor Jahrhunderten: Er begleitet seine Menschen durch den Alltag und sorgt für Freude und Gesellschaft. Seine lebhafte, anhängliche und verspielte Art macht ihn zum idealen Familienhund, der sich ebenso gut für Singles oder Senioren eignet. Diese intelligenten Vierbeiner sind ausgesprochen menschenbezogen und bauen enge Bindungen zu ihrer Familie auf, ohne dabei aufdringlich zu werden.
Für die Haltung in der Wohnung ist der Havaneser perfekt geeignet, da er wenig Auslaufbedarf hat und sich mit mehreren kürzeren Spaziergängen zufriedengibt. Allerdings sollte man seine sozialen Bedürfnisse nicht unterschätzen: Dieser Hund möchte bei seinen Menschen sein und verträgt längeres Alleinsein schlecht. Das Fell kommt standardmäßig in der Langhaarvariante vor, wobei es auch seltener Kurzhaar- oder Stockhaar-Havaneser gibt. Die Farbpalette reicht von klassischem Weiß über Beige, Gold und Braun bis zu Schwarz, zudem existieren viele zweifarbige Varianten wie Schwarz-Weiß oder Braun-Weiß sowie attraktive Tricolor-Kombinationen.
Unser Havaneser-Rasseporträt liefert Ihnen vertiefende Einblicke in die Eigenschaften dieser beliebten Hunderasse.
Wer einen Havaneser kaufen möchte, hat mehrere Möglichkeiten, die jedoch unterschiedlich zu bewerten sind. Der seriöseste Weg führt zu einem Havaneser-Züchtern, der einem anerkannten Zuchtverband angehört. Solche Züchter unterliegen klaren Zuchtregeln, regelmäßigen Kontrollen sowie Gesundheits- und Tierschutzstandards, was zusätzliche Sicherheit bietet.
Personen, die ohne Zuchtverein Hunde anbieten, gelten nicht als Züchter, sondern als Privatpersonen – häufig werden sie auch als Vermehrer bezeichnet. Hier fehlen verbindliche Kontrollen und Standards, weshalb besondere Vorsicht geboten ist.
Alternativ lohnt sich der Blick ins Tierheim oder zu Tierschutzorganisationen. Dort warten gelegentlich reinrassige Havaneser oder Havaneser-Mischlinge auf ein neues Zuhause und bieten eine verantwortungsvolle Option für alle, die einem Hund eine zweite Chance geben möchten.
Reinrassige Havaneser bieten den Vorteil vorhersehbarer Eigenschaften bezüglich Größe, Temperament und Pflegebedarf. Havaneser-Mischlinge, beispielsweise mit Malteser, Pudel oder Chihuahua, können interessante Kombinationen ergeben, allerdings sind Charakter und Aussehen weniger planbar. Der Kauf beim Züchter ermöglicht meist die Begutachtung der Elterntiere und gibt Auskunft über die Aufzuchtbedingungen, während Tiere aus dem Tierschutz oft bereits erwachsen sind und ihre Persönlichkeit schon zeigen.
Snautz erleichtert die lokale Suche nach Havaneser-Welpen und erwachsenen Tieren erheblich. Hier finden Interessenten aktuelle Angebote von Züchtern, Privatpersonen und Tierschutzorganisationen in ihrer Nähe, sodass persönliche Besichtigungen ohne weite Anfahrten möglich werden.
Vor der Anschaffung sollte man den Zeitaufwand realistisch einschätzen: Neben täglichen Spaziergängen benötigt der Havaneser intensive Fellpflege, konsequente Erziehung und vor allem viel soziale Nähe. Ein Besuch beim Anbieter ist unbedingt erforderlich, um sich ein Bild von den Haltungsbedingungen zu machen. Dabei sollte das Muttertier vor Ort, gesund und gepflegt sein - seriöse Züchter zeigen ihre Zuchthündin gern.
Die tierärztliche Untersuchung, altersgerechte Impfungen und die Chipkennzeichnung sollten dokumentiert sein. Ein detaillierter Kaufvertrag, der den Gesundheitszustand, eventuelle Gewährleistungen und weitere Vereinbarungen festhält, schützt beide Seiten. Niemals sollte man Geld überweisen, ohne den Hund und Anbieter persönlich kennengelernt zu haben - dies ist ein klassisches Warnsignal für Betrug.
Bei Welpen gilt: Das Mindestalter von acht Wochen darf keinesfalls unterschritten werden, besser sind zehn bis zwölf Wochen. Jüngere Welpen wurden zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt, was zu Verhaltensproblemen führen kann.
Die Preisspanne für Havaneser-Welpen vom Züchter mit Zuchtverband-Papieren bewegt sich typischerweise zwischen 1.200 und 2.000 Euro. Diese Investition umfasst die professionelle Aufzucht, tierärztliche Versorgung, Sozialisierung und oft eine umfangreiche Beratung durch den Züchter. Welpen ohne offizielle Papiere, aber von verantwortungsvollen Züchtern, kosten meist zwischen 800 und 1.400 Euro.
Bei Hobbyzüchtern und Privatverkäufern variieren die Preise stark, liegen jedoch häufig im Bereich von 600 bis 1.200 Euro. Für Havaneser aus dem Tierheim oder Tierschutzorganisationen wird eine Schutzgebühr, die normalerweise zwischen 250 und 400 Euro liegt und die entstandenen Kosten für Versorgung und medizinische Betreuung teilweise deckt, erhoben.
Erwachsene Havaneser sind oft günstiger als Welpen, da viele Interessenten speziell Jungtiere suchen. Die Fellfarbe kann den Preis beeinflussen - seltene Farben wie reines Schwarz oder besonders ausgeprägte Tricolor-Zeichnungen erzielen manchmal höhere Preise. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle: Hündinnen kosten bisweilen mehr als Rüden, da sie für die Zucht interessant sein können. Die Abstammung von Ausstellungschampions oder besonders renommierten Zuchtlinien treibt den Preis ebenfalls nach oben.
Vorsicht ist geboten bei unrealistisch günstigen Angeboten unter 500 Euro für Welpen: Dies deutet häufig auf unseriöse Vermehrung unter schlechten Bedingungen hin, wobei die Tiere oft gesundheitliche Probleme mitbringen, die später hohe Tierarztkosten verursachen.
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Durch diese Premium-Features steigt die Wahrscheinlichkeit erheblich, passende Interessenten zu finden. Wichtig ist, auf Anfragen zeitnah zu reagieren, da viele potenzielle Käufer mehrere Angebote parallel verfolgen. Besichtigungstermine sollten flexibel angeboten und professionell durchgeführt werden - ein seriöser Auftritt überzeugt Interessenten und führt zur erfolgreichen Vermittlung.
Die Preisspanne für Havaneser-Welpen variiert je nach Bezugsquelle erheblich. Züchter mit Zuchtverband-Papieren verlangen meist zwischen 1.200 und 2.000 Euro, während Züchter ohne offizielle Anbindung oft 800 bis 1.400 Euro nehmen. Hobbyzüchter und Privatpersonen bieten Welpen zwischen 600 und 1.200 Euro an. Faktoren wie Fellfarbe, Geschlecht, Abstammung und die Reputation des Züchters beeinflussen den Preis. Zu günstige Angebote unter 500 Euro sollten kritisch betrachtet werden, da sie häufig auf unseriöse Vermehrer hindeuten, deren Tiere oft gesundheitliche Probleme mitbringen.
Seriöse Züchter zeichnen sich durch mehrere Merkmale aus: Sie zeigen gern ihre Zuchtstätte und das Muttertier, beantworten alle Fragen ausführlich und interessieren sich für die künftigen Lebensumstände ihrer Welpen. Die Mitgliedschaft in einem Zuchtverband bietet zusätzliche Sicherheit durch Kontrollen und Standards. Plattformen wie Snautz erleichtern die Züchtersuche in der Nähe erheblich. Unbedingt sollte man Besichtigungstermine wahrnehmen, denn nur vor Ort lässt sich die Seriosität wirklich beurteilen. Ein professioneller Züchter drängt nicht zum Kauf, sondern nimmt sich Zeit für Kennenlerntermine.
Havaneser eignen sich hervorragend als Ersthund, da sie freundlich, gelehrig und unkompliziert sind. Ihr ausgeglichenes Temperament verzeiht kleine Erziehungsfehler, allerdings benötigen sie konsequente, liebevolle Führung. Die Rasse zeigt sich lernwillig und arbeitet gern mit ihrem Menschen zusammen, was die Erziehung erleichtert. Der Pflegeaufwand für das Fell sollte jedoch nicht unterschätzt werden - tägliches Bürsten ist notwendig, regelmäßige Besuche beim Hundefriseur ebenfalls. Zeitlich sollte man täglich mindestens zwei bis drei Stunden für Spaziergänge, Pflege, Beschäftigung und soziale Interaktion einplanen.
Bei der Langhaar-Variante erfordert das seidige Fell tägliches Bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Alle sechs bis acht Wochen empfiehlt sich ein Besuch beim professionellen Hundefriseur für Trimmen, Baden und Pfoten- sowie Ohrenpflege. Kurzhaar-Havaneser benötigen deutlich weniger Fellpflege - wöchentliches Bürsten reicht meist aus. Die Regelmäßigkeit der Pflegetermine ist entscheidend, da vernachlässigtes Fell schnell verfilzt und dann nur noch geschoren werden kann. Viele Halter lernen grundlegende Pflegetechniken selbst, nutzen aber professionelle Dienste für aufwendigere Arbeiten wie das Schneiden.
Havaneser im Tierheim sind eher selten, da die Rasse beliebt ist und Halter ihre Tiere meist privat weitervermitteln. Dennoch lohnt sich die regelmäßige Nachfrage bei lokalen Tierheimen. Der Vermittlungsprozess umfasst normalerweise Vorgespräche, Kennenlernen des Hundes und oft Nachkontrollen nach der Adoption. Die Schutzgebühr liegt zwischen 250 und 400 Euro. Vorteile der Adoption sind der erwachsene Charakter des Hundes, der bereits erkennbar ist, sowie die Unterstützung des Tierschutzes. Tierschutzorganisationen, die sich auf bestimmte Rassen spezialisieren, stellen eine weitere Alternative dar.
Die Langhaar-Variante entspricht dem Rassestandard mit seidigem, gewelltem bis leicht gelocktem Fell, das bis zu 12 bis 18 Zentimeter lang werden kann. Kurzhaar-Havaneser besitzen deutlich kürzeres Fell mit ähnlicher Struktur, sind jedoch seltener. Der Pflegeaufwand unterscheidet sich erheblich: Langhaar benötigt tägliche Pflege und regelmäßige professionelle Behandlung, während Kurzhaar mit wöchentlichem Bürsten auskommt. Beide Varianten haaren minimal, allerdings erfordern sie dennoch Fellpflege. Bezüglich Verfügbarkeit dominiert die Langhaarvariante klar, da sie dem Standard entspricht und von den meisten Züchtern bevorzugt wird.
Offizielle Größenvarianten wie Mini oder Toy existieren beim Havaneser nicht - der Standard definiert eine Schulterhöhe von 23 bis 27 Zentimetern. Angebote für besonders kleine "Mini-Havaneser" stammen meist von unseriösen Anbietern, die durch extreme Verzwergung gesundheitliche Probleme riskieren. Solche übermäßig kleinen Tiere leiden häufig unter Zahnproblemen, Kniescheibenverrenkungen, Herzerkrankungen und neurologischen Störungen. Die normale Größenspanne bietet bereits einen kompakten, wohnungstauglichen Hund. Seriöse Züchter orientieren sich am Standard und lehnen extreme Verkleinerungen ab, da die Gesundheit ihrer Tiere Priorität hat.
Zu den häufigsten Farbschlägen zählen Weiß, Beige, Gold und verschiedene Brauntöne. Auch Schwarz sowie die zweifarbigen Varianten Schwarz-Weiß und Braun-Weiß erfreuen sich großer Beliebtheit. Tricolor-Havaneser mit drei Farben gelten als besonders attraktiv und erzielen manchmal höhere Preise. Seltene Farben wie reines dunkles Schokoladenbraun oder intensives Schwarz können teurer sein. Interessant ist die Farbentwicklung: Viele Welpen werden dunkler geboren und hellen im Laufe der ersten Lebensjahre deutlich auf, sodass aus einem braunen Welpen ein beiger Erwachsener werden kann.
Havaneser-Mischlinge bieten interessante Kombinationen, wobei Kreuzungen mit Malteser, Pudel oder Chihuahua besonders verbreitet sind. Vorteile können ein robusteres Immunsystem durch Hybridvitalität sowie einzigartige Charakterzüge sein. Allerdings lassen sich Aussehen, Größe und Temperament weniger vorhersagen als bei reinrassigen Tieren. Mischlinge zeigen oft intermediäre Eigenschaften beider Elternrassen, manchmal dominiert jedoch eine Seite stark. Preislich liegen sie meist unter reinrassigen Havanesern. Die Verfügbarkeit ist gut, sowohl bei privaten Anbietern als auch im Tierschutz finden sich regelmäßig Havaneser-Mixe, die liebevolle Begleiter werden können.
Das gesetzliche Mindestalter für die Abgabe von Welpen liegt in Deutschland bei acht Wochen. Seriöse Züchter geben ihre Havaneser-Welpen jedoch oft erst mit zehn bis zwölf Wochen ab, da dies den optimalen Abgabezeitpunkt darstellt. In der Sozialisationsphase bis zur zwölften Woche lernen Welpen entscheidende Verhaltensweisen von Mutter und Geschwistern. Zu früh getrennte Welpen entwickeln häufig Probleme wie übermäßiges Beißen, Unsicherheit oder Schwierigkeiten im Umgang mit Artgenossen. Ein paar zusätzliche Wochen beim Züchter zahlen sich durch einen ausgeglicheneren, besser sozialisierten Hund langfristig aus.

