Ein Zwergspitz-Mix kann die wachsamen und selbstbewussten Eigenschaften des Pomeranians mit dem Wesen anderer Rassen kombinieren. Dabei bleibt das Erscheinungsbild jedes Mischlings individuell und überrascht häufig mit unerwarteten Merkmalen beider Elterntiere.
Der Zwergspitz, international oft als Pomeranian oder liebevoll als Pom bekannt, blickt auf eine lange Historie zurück, die ihre Wurzeln in der Region Pommern hat. Ursprünglich wurden diese Hunde als wachsame Hofhunde gehalten, entwickelten sich jedoch schnell zu geschätzten Begleit- und Gesellschaftshunden. Ihr Wesen zeichnet sich durch ein hohes Maß an Selbstbewusstsein, Anhänglichkeit und eine bemerkenswerte Wachsamkeit aus. Zudem gelten sie als äußerst intelligent und lernfreudig, auch wenn sie gelegentlich einen charmanten Eigensinn an den Tag legen.
Aufgrund ihrer kompakten Größe mit einer Schulterhöhe von etwa 18 bis 22 Zentimetern und einem Gewicht von meist 1,8 bis 3,5 Kilogramm eignen sie sich sowohl für das Leben in einer Stadteinwohnung als auch auf dem Land. Ihr Fell präsentiert sich in einer Vielfalt von Farben wie Orange, Creme, Schwarz, Grau, Weiß oder gescheckt. Ein entscheidender Unterschied zum verwandten Kleinspitz liegt übrigens primär in den physischen Abmessungen, da der Kleinspitz etwas größer und schwerer wird.
Erfahren Sie in unserem Pomeranian-Rasseporträt alles Wichtige zu Charakter, Eigenschaften und rassetypischen Besonderheiten.
Zwergspitz-Mischlinge üben auf viele Hundefreunde eine große Anziehungskraft aus, da sie die optischen Vorzüge des Pomeranian mit Merkmalen anderer Rassen verbinden. Während echte Designer-Mixe gezielt gezüchtet werden, entstehen viele Mischlinge auch durch zufällige Verpaarung. Dabei ist zu beachten, dass Mischlinge nicht per se gesünder sind als Rassehunde und ihre körperliche wie charakterliche Entwicklung weniger gut vorhersehbar ist. Zudem warnen Experten vor unseriösen Vermehrern, die solche Kreuzungen unter falschen Gesundheitsversprechen zu überhöhten Preisen anbieten.
Zu den besonders beliebten Varianten zählen:
Bevor Sie sich für einen Zwergspitz-Mischling entscheiden, sollten Sie den damit verbundenen Zeitaufwand für die nächsten 12 bis 16 Jahre realistisch einschätzen. Es ist unerlässlich, den Anbieter persönlich zu besuchen, um sich ein Bild von der Aufzucht zu machen. Bestehen Sie darauf, das Muttertier in seiner gewohnten Umgebung zu sehen und ihren Gesundheitszustand zu prüfen. Ein seriöser Verkäufer wird Ihnen unaufgefordert Nachweise über tierärztliche Untersuchungen, Impfungen und den Chip vorlegen.
Schließen Sie zudem immer einen detaillierten Kaufvertrag ab, der alle Vereinbarungen schriftlich festhält, und leisten Sie niemals Vorauszahlungen ohne persönliches Kennenlernen. Die Abgabe der Welpen sollte frühestens ab der achten, besser noch ab der zehnten Lebenswoche erfolgen. Beachten Sie für die Eingewöhnung zudem die 3-3-3-Regel: drei Tage zum Ankommen, drei Wochen zum Einleben und drei Monate, bis der Hund sich wirklich zu Hause fühlt.
Die Suche nach dem passenden Vierbeiner erfordert Geduld und Sorgfalt. Snautz bietet als Online-Plattform eine sichere Umgebung für seriöse Anzeigen, in denen sowohl Züchter als auch Privatpersonen ihre Tiere vermitteln. Dennoch sollten Sie auch lokale Tierheime und Tierschutzorganisationen in Betracht ziehen. Dort warten häufig entzückende Mischlinge auf eine zweite Chance.
Seien Sie jedoch wachsam bei dubiosen Online-Angeboten, die Welpen wie Ware anpreisen. Welpenhändler nutzen oft emotionale Fotos und traurige Geschichten, um schnelle Geschäfte zu machen. Ein seriöser Anbieter hingegen wird sich Zeit für Ihre Fragen nehmen und sich auch nach Ihren Lebensumständen erkundigen. Achten Sie bei Anzeigen genau auf die Qualität der Fotos und die Vollständigkeit der Beschreibung. Ein Zwergspitz-Pomeranian-Mischling aus seriöser Hand hat seinen Preis, aber die Investition in eine gesunde Herkunft zahlt sich langfristig immer aus.
Die Preisspanne für einen Zwergspitz-Mischling variiert stark und liegt typischerweise zwischen 500 und 1500 Euro. Faktoren wie das Alter des Tieres, die Bekanntheit der eingekreuzten Rassen und der Gesundheitszustand beeinflussen die Summe maßgeblich. Angebote, die deutlich unter diesem Durchschnitt liegen, etwa unter 300 Euro, sollten Sie äußerst kritisch betrachten. Oft verbergen sich dahinter massive Gesundheitsprobleme oder Strukturen des illegalen Welpenhandels.
Bei Tierschutzorganisationen fällt meist eine Schutzgebühr von etwa 200 bis 400 Euro an, die der Deckung tierärztlicher Kosten dient. Bedenken Sie jedoch, dass der Anschaffungspreis nur den Anfang darstellt. Laufende Kosten für Futter, Steuer, Versicherung und Tierarzt müssen ebenfalls eingeplant werden. Der Kauf eines Zwergspitzes aus seriöser Quelle spart Ihnen langfristig oft hohe Tierarztkosten und persönliches Leid.
Nein, der Zwergspitz, auch Pomeranian genannt, ist eine eigenständige und international anerkannte Hunderasse. Er stammt ursprünglich von größeren Spitzarten ab, wurde jedoch über Generationen gezielt auf die kleine Größe gezüchtet. Ein Zwergspitz-Mischling hingegen entsteht erst durch die Verpaarung eines reinrassigen Zwergspitzes mit einer anderen Rasse.
Für einen reinrassigen Zwergspitz aus einer seriösen Zucht müssen Interessenten mit Preisen zwischen 1500 und 3000 Euro rechnen. Zwergspitz-Mischlinge sind oft günstiger und liegen meist zwischen 500 und 1500 Euro. Der Preis resultiert aus der Abstammung, Gesundheitsvorsorge und den Papieren. Von vermeintlichen Schnäppchen sollten Käufer aus Tierschutzgründen Abstand nehmen.
Zwergspitze sind für Anfänger nur bedingt geeignet. Sie sind zwar intelligent und lernwillig, besitzen jedoch auch, ähnlich wie viele Mischlinge dieser Art, einen gewissen Eigensinn. Ihre Bellfreudigkeit und Selbstüberschätzung erfordern konsequente Erziehung. Der Besuch einer Hundeschule ist daher ratsam. Ihre handliche Größe erleichtert allerdings den physischen Umgang im Alltag enorm.
Der Rassestandard definiert nur eine Rasse "Zwergspitz", jedoch gibt es verschiedene Farbvarianten wie Orange, Schwarz, Weiß oder Creme. Inoffiziell unterscheiden Liebhaber oft zwischen drei Gesichtstypen: dem klassischen Fuchsgesicht, dem Teddybär-Typ und dem Puppengesicht (Doll Face). Diese Bezeichnungen beziehen sich jedoch rein auf die Optik und stellen keine offiziellen Unterarten dar.
Der wesentliche Unterschied liegt in Körpergröße und Gewicht. Ein Zwergspitz erreicht eine Schulterhöhe von 18 bis 22 cm bei maximal 3,5 kg Gewicht. Der Kleinspitz ist mit 23 bis 29 cm und bis zu 6 kg robuster gebaut. Charakterlich sind beide lebhaft, wobei der Kleinspitz oft als etwas nervenstärker gilt.

