Ein guter Yorkshire-Terrier-Züchter ermöglicht mehrfache Besuche vor der Abgabe und stellt transparent alle Gesundheitsnachweise bereit. Die Welpen wachsen im familiären Umfeld auf und werden bereits früh an Alltagsreize gewöhnt, was den späteren Einzug ins neue Zuhause erleichtert.
Der Yorkshire Terrier, dessen Wurzeln im 19. Jahrhundert in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire liegen, hat eine bemerkenswerte Karriere vom nützlichen Rattenfänger zum geschätzten Gesellschaftshund vollzogen. Oft liebevoll als "Yorkie" bezeichnet, besticht dieser kleine Hund durch ein Wesen, das weit über seine Körpergröße hinausreicht.
Obwohl er zu den kleinsten Hunderassen zählt, besitzt er das Herz eines Löwen. Er gilt als äußerst lebhaft, selbstbewusst und wachsam, zeigt sich seiner Familie gegenüber jedoch anhänglich und verschmust. Aufgrund seiner Intelligenz und seines Temperaments benötigt er trotz seiner Eignung für die Wohnungshaltung ausreichend Beschäftigung.
Zudem ist bei der Anschaffung zu beachten, dass es Größenvarianten wie Standard und Mini gibt, wobei extrem kleine Züchtungen (Teacup) oft gesundheitliche Risiken bergen. Sein langes Fell erfordert regelmäßige Pflege, doch sein charmanter Charakter macht den Pflegeaufwand wett.
Das wohl auffälligste Merkmal dieser Rasse ist das feine, glänzende und lange Haar, das eine seidenartige Textur aufweist. Im Gegensatz zu vielen anderen Hunderassen besitzt der Yorkie keine Unterwolle, was ihn für manche Allergiker verträglicher machen kann, aber auch bedeutet, dass er im Winter schneller friert.
Die klassische Farbgebung ist ein dunkles Stahlblau, das sich vom Hinterhauptbein bis zum Rutenansatz erstreckt, kombiniert mit einem satten Tan (Goldbraun) an Kopf und Brust. Eine interessante biologische Besonderheit ist die Entwicklung der Fellfarbe: Welpen kommen fast gänzlich schwarz zur Welt. Erst im Laufe der Monate hellt sich das Fell auf und entwickelt die rassetypische Zeichnung.
Neben dem Standard haben sich weitere Varianten etabliert. Der Biewer Yorkshire Terrier besticht durch sein dreifarbiges Fell in Weiß, Gold und Schwarz. Darüber hinaus existieren seltenere Farbschläge wie Chocolat, Biro oder Black-and-Tan, die bei Liebhabern zunehmend auf Interesse stoßen.
Im Yorkshire-Terrier-Rasseporträt erhalten Sie mehr Informationen zu dieser Hunderasse.
Die Wahl der richtigen Zuchtstätte ist für das zukünftige Leben mit dem Hund entscheidend. Ein seriöser Yorkshire-Terrier-Züchter beginnt mit der Verantwortung bereits lange vor der Geburt durch die sorgfältige Auswahl gesunder Elterntiere. Nach dem Wurf liegt der Fokus auf einer professionellen Sozialisierung der Welpen ab der ersten Lebenswoche. Die kleinen Hunde wachsen im häuslichen Umfeld auf, wo sie an Alltagsgeräusche wie Staubsauger, Türklingeln sowie an verschiedene Menschen und andere Tiere gewöhnt werden.
Transparenz ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Interessenten dürfen die Welpen vor der Abgabe meist mehrfach besuchen, um eine Bindung aufzubauen. Dabei sollten Sie stets die Mutterhündin kennenlernen und einen Einblick in die hygienischen Zustände der Zuchtstätte erhalten. Vor dem Umzug in das neue Zuhause sind die Tiere mehrfach entwurmt, geimpft und gechipt.
Zudem erhalten Käufer nicht nur den Heimtierausweis und die Ahnentafel, sondern auch eine umfassende Beratung zu Haltung, Ernährung und Pflege. Auf Snautz präsentieren sich viele dieser verantwortungsvollen Züchter oft mit ausführlichen Züchteranzeigen. Dies unterscheidet sie deutlich von reinen Vermehrern oder Privatverkäufern ohne Sachkunde, bei denen Gesundheitsgarantien oft fehlen. Über die regionale Suche bei Snautz lässt sich leicht ein vertrauenswürdiger Züchter in der Nähe finden.
Die Gesundheit der Welpen beginnt bei den Genen der Eltern. Verantwortungsbewusste Zucht bedeutet, dass alle Zuchttiere auf rassetypische Erkrankungen getestet werden. Beim Yorkshire Terrier gehören dazu vor allem Untersuchungen auf Patellaluxation (Kniegelenksverrenkung), Trachealkollaps und Augenerkrankungen. Auch die Leberwerte werden oft kontrolliert, um einen Lebershunt auszuschließen.
Ein guter Züchter dokumentiert diese Untersuchungen lückenlos und legt die Ergebnisse offen dar. Er klärt zudem über die durchschnittliche Lebenserwartung auf, die bei gesunden Yorkies zwischen 12 und 16 Jahren liegt. Um diese Zeitspanne zu erreichen, berät der Zuchtexperte auch zu präventiven Maßnahmen gegen Zahnstein, der bei kleinen Rassen häufig auftritt, und gibt Empfehlungen für regelmäßige Tierarztbesuche. Transparenz über die Gesundheitshistorie der Zuchtlinie ist dabei oberstes Gebot.
In Deutschland organisieren sich seriöse Züchter meist in spezialisierten Rassehunde-Zuchtvereinen oder übergeordneten Dachverbänden. Eine Mitgliedschaft in einem solchen Verein ist ein starkes Indiz für die Qualität und Seriosität der Zuchtstätte. Die zugehörigen Züchter verpflichten sich nämlich zur Einhaltung einer strengen Zuchtordnung, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht.
Vorteile dieser Vereinszugehörigkeit sind regelmäßige Kontrollen durch Zuchtwarte, die Abnahme der Würfe sowie der fachliche Austausch mit anderen Experten. Zudem bieten diese Verbände Plattformen für Ausstellungen und Schauen, auf denen die Hunde hinsichtlich ihres Standards bewertet werden. Dies dient nicht zuletzt dem Tierschutz und der Gesunderhaltung der Rasse durch kontrollierte Verpaarungen.
Die ersten Wochen im Leben eines Welpen sind prägend für sein ganzes späteres Verhalten. Erfahrene Züchter nutzen diese sensiblen Phasen, um den Grundstein für einen ausgeglichenen Charakter zu legen. Dabei gilt für die körperliche Belastung oft die Faustregel von wenigen Minuten Bewegung pro Lebensmonat am Stück, um die weichen Gelenke zu schonen.
Wichtiger ist die geistige Förderung. Die Welpen lernen verschiedene Umweltreize kennen, von Autofahrten bis hin zu unterschiedlichen Untergründen. Auch die Kommunikation mit dem Menschen wird geübt. Ein klares Signal, um unerwünschtes Verhalten zu stoppen, wird dabei sanft, aber bestimmt eingeführt – Schreien oder Härte sind in der Hundeerziehung fehl am Platz.
Nach dem Einzug ins neue Heim hilft das Wissen um die Eingewöhnungsphasen: Zunächst braucht der Hund einige Tage zum Ankommen, einige Wochen zum Kennenlernen der Routinen und mehrere Monate, um tiefes Vertrauen zu fassen. Geduld bei der Stubenreinheit ist hierbei ebenso wichtig wie bei den ersten kleinen Trainingseinheiten.
Für Züchter bietet Snautz als Online-Plattform eine hervorragende Möglichkeit, ihre Wurfplanung und ihre Zuchtstätte einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Erstellung einer Kleinanzeige im Züchterverzeichnis ist dabei ein wichtiger Schritt zur Sichtbarkeit. Ein detailliertes Profil mit Informationen zu Zuchtzielen, Vereinszugehörigkeit und Erfolgen schafft Vertrauen bei potenziellen Käufern.
Bilder der Elterntiere und der aktuellen Welpen sind essenziell. Durch preiswerte Zusatzoptionen können Anzeigen hervorgehoben oder im Datum aktualisiert werden, um die Reichweite zu erhöhen. Wichtig für den Erfolg ist jedoch nicht nur die Anzeige selbst, sondern auch die Kommunikation: Zeitnahe Antworten auf Anfragen und die Möglichkeit zu unverbindlichen Besichtigungsterminen sind für Interessenten oft ausschlaggebende Kriterien.
Der Kauf eines Yorkshire Terriers ist Vertrauenssache. Deswegen sollten Interessenten dem Züchter Löcher in den Bauch fragen. Erkundigen Sie sich nach den Gesundheitsuntersuchungen der Eltern, der Sozialisierung der Welpen und dem Futterplan. Ein Alarmzeichen ist es, wenn ein Züchter diese Fragen nur ausweichend beantwortet oder keine Besichtigung der Mutterhündin zulässt.
Wichtig ist auch eine realistische Preisvorstellung. Ein reinrassiger Yorkshire Terrier aus einer seriösen Zucht kostet in der Regel zwischen 800 und 2000 Euro. Angebote, die deutlich darunter liegen, sollten kritisch hinterfragt werden, da hier oft an der Gesundheitsvorsorge gespart wurde.
Achten Sie zudem auf den Zustand der Welpen: Klare Augen, saubere Ohren und ein aufgewecktes Verhalten sind Pflicht. Ein seriöser Kauf wird immer durch einen schriftlichen Kaufvertrag besiegelt, der auch die Gewährleistung und Identifikationsdaten des Hundes beinhaltet.
Dank Snautz ist es einfacher denn je, einen passenden Züchter zu finden. Die Suchfunktion erlaubt es, Ergebnisse mittels Postleitzahl und Umkreisradius zu filtern. So finden Sie schnell Adressen direkt in Ihrer Region. Dies erleichtert den persönlichen Kontakt immens, da Sie die Welpen vor der Abgabe öfter besuchen können.
Dabei werden oftmals auch Unterschiede zwischen reinen Hobbyzuchten, die nur alle paar Jahre einen Wurf haben, und größeren, gewerblichen Zuchtstätten deutlich. Beide Formen können seriös sein, solange das Tierwohl im Mittelpunkt steht.
Die Preise für einen Yorkshire Terrier aus einer verantwortungsvollen Zucht bewegen sich meist zwischen 800 und 2000 Euro. Dieser Preis reflektiert die Kosten für hochwertige Ernährung, tierärztliche Betreuung, Impfungen, den Chip sowie die Zuchtpapiere. Vorsicht ist bei "Billigwelpen" geboten, da diese oft aus unseriösen Quellen stammen und hohe Folgekosten verursachen können.
Eine sichere Anlaufstelle ist das Züchterverzeichnis von Snautz, wo Anbieter ihre Zucht transparent vorstellen. Auch die Listen anerkannter Zuchtverbände sind hilfreich. Achten Sie darauf, dass der Züchter Sie in sein Haus einlädt, Ihnen die Mutterhündin zeigt und bereitwillig Auskunft über Gesundheitsvorsorge und Sozialisierung gibt.
Ja, allerdings muss dies langsam trainiert werden. Ein erwachsener, gut ausgelasteter Hund kann etwa 4 bis 6 Stunden allein bleiben. Wichtig ist, die Ruhezeiten des Hundes zu respektieren und für Ausgleich zu sorgen – etwa 40 Prozent des Tages sollten dem Schlafen gehören, weitere 40 Prozent dem Ausruhen.
Yorkshire Terrier sind wachsame Hunde, die dazu neigen, Veränderungen in ihrem Revier zu melden. Dieses Verhalten wird oft als "Kläffen" missverstanden. Mit konsequenter Erziehung, ausreichender Auslastung und positiver Bestärkung bei ruhigem Verhalten lässt sich die Bellfreudigkeit jedoch sehr gut in geordnete Bahnen lenken.
Yorkies sind sehr intelligente Hunde, die schnell lernen, aber auch einen gewissen Terrier-Sturkopf besitzen. Sie sind nicht schwer zu erziehen, erfordern aber Geduld und vor allem Konsequenz. Wer sich von ihrer Größe nicht täuschen lässt und sie wie "große" Hunde behandelt, wird mit einem folgsamen Partner belohnt.

