Ursprünglich aus Pommern stammend, hat sich der Pomeranian zu einem weltweit geschätzten Gesellschaftshund entwickelt. Interessenten sollten sich vor dem Kauf intensiv mit den Bedürfnissen dieser lebhaften Rasse auseinandersetzen, um dem Tier ein artgerechtes Zuhause zu bieten.
Der Zwergspitz, dessen Wurzeln im historischen Pommern liegen, ist die kleinste Varietät der deutschen Spitze. Er entwickelte sich im Laufe der Zeit aus deutlich größeren Arbeitshunden, was seinen auch heute noch mutigen Kern erklärt. International ist diese Rasse vor allem unter dem Namen Pomeranian bekannt, wird aber gelegentlich auch als Pommerscher Spitz oder Toy Spitz bezeichnet. Ursprünglich als pflichtbewusster Wachhund auf Höfen eingesetzt, hat sich sein Aufgabenbereich mittlerweile gewandelt. Heute schätzen Halter weltweit den Zwergspitz als loyalen Begleit- und Gesellschaftshund.
Vom Wesen her zeigt sich der Mini-Spitz ausgesprochen lebhaft, selbstbewusst und seinem Besitzer gegenüber sehr anhänglich. Zudem gilt die Hunderasse Zwergspitz als überdurchschnittlich intelligent und lernfreudig. Aufgrund seiner kompakten Größe eignet er sich hervorragend für die Haltung in einer Wohnung, sofern er nicht als reines "Sofa-Kissen" missverstanden wird. Er benötigt regelmäßige Beschäftigung und liebt es, neue Tricks zu lernen. Somit passt er gut zu aktiven Singles, Familien mit verständigen Kindern sowie Senioren. Auch für Berufstätige ist dieser Hund geeignet, wenn gewährleistet ist, dass er nicht übermäßig lange allein bleiben muss und einen Ausgleich durch Spaziergänge erhält.
Ein Markenzeichen des Zwergspitzes ist sein prachtvolles Haarkleid. Es besteht aus einem langhaarigen, geraden Deckhaar und einer dichten, watteartigen Unterwolle, die das Deckhaar abstehen lässt und dem Hund sein typisches Volumen verleiht. Dieses Fell benötigt allerdings regelmäßige Pflege, um nicht zu verfilzen.
Auch die Farbvielfalt des Pomeranians ist bemerkenswert. Besonders verbreitet sind klassische Farbtöne wie Orange oder Rot, reines Weiß sowie tiefes Schwarz. Darüber hinaus kommen auch graugewolkte Varianten, die an Wolfsfarben erinnern, verschiedene Brauntöne und cremefarbene Exemplare vor. Ergänzt wird die Palette durch zweifarbige Fellzeichnungen, etwa Schwarz-Weiß oder Black-and-Tan mit braunen Abzeichen. Vor allem graue und weiße Pomeranians sind sehr gefragt, da diese Farben die elegante Ausstrahlung der Rasse besonders betonen.
Größenvarianten beim Spitz
Innerhalb der Familie der Deutschen Spitze existieren verschiedene Größen, die sich in ihrer Statur deutlich unterscheiden. Der Zwergspitz markiert hierbei mit einer Schulterhöhe von bis zu 22 cm die kleinste Stufe. Daran schließt sich der Kleinspitz an, der zwischen 23 und 29 cm groß wird. Eine weitere Stufe bildet der Mittelspitz mit 30 bis 38 cm.
Der Unterschied zwischen Pomeranian und Kleinspitz liegt oft nur in wenigen Zentimetern, ist aber für Zuchtschauen und Rassestandards entscheidend. Der Fokus vieler Liebhaber liegt auf dem Zwergspitz. Extreme Züchtungen wie der "Teacup-Pomeranian" sollten jedoch kritisch betrachtet werden, da hier die Gesundheit oft unter der Verzwergung leidet.
Weitere wissenswerte Details finden Sie in unserem Pomeranian-Rasseporträt.
Um einen Zwergspitz zu erwerben, stehen Interessenten verschiedene Wege offen. Der sicherste Weg führt über seriöse Züchter, die einem Zuchtverein angehören. Hier erhalten Sie reinrassige Pomeranianwelpen mit Papieren, die Gesundheitsgarantien und eine gute Sozialisierung mitbringen. Alternativ bieten auch private Anbieter Welpen an. Dies können liebevolle Hobbyzüchter sein, hier fehlt jedoch oft der offizielle Nachweis über die Zuchttauglichkeit.
Wer einem Tier helfen möchte, kann zudem im Tierheim oder Tierschutz nach einem Zwergspitz suchen. Oft warten hier Hunde, die unverschuldet ihr Zuhause verloren haben, auf eine zweite Chance. Snautz als Online-Plattform erleichtert hierbei die Suche enorm, indem es Inserate aus Ihrer Region bündelt, egal wo Sie einen Pomeranian suchen. Während Papiere bei reinrassigen Tieren den Rassestandard sichern, gelten Zwergspitzmischlinge oft als robust, auch wenn ihr Aussehen variieren kann. Entscheidend ist stets, den Anbieter persönlich zu besuchen, um sich ein eigenes Bild zu machen.
Bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird, sollten sich zukünftige Halter der nötigen Zeitinvestition bewusst sein. Ein Zwergspitz benötigt nicht nur Futter, sondern tägliche Beschäftigung, Fellpflege und Erziehung. Ein persönlicher Besuch beim Anbieter ist daher unverzichtbar. Lassen Sie sich keinesfalls auf eine Übergabe an unpersönlichen Orten wie Parkplätzen ein.
Achten Sie darauf, dass das Muttertier anwesend ist und einen gesunden, entspannten Eindruck macht. Dies ist ein wichtiges Indiz gegen unseriösen Welpenhandel. Prüfen Sie zudem die Haltungsbedingungen: Sind die Bereiche sauber, hell und artgerecht? Verlangen Sie Einsicht in medizinische Unterlagen wie den Impfpass und fragen Sie nach einem Gesundheitszeugnis sowie dem EU-Heimtierausweis und Chip. Schließen Sie unbedingt einen detaillierten Kaufvertrag ab, der alle Vereinbarungen festhält. Leisten Sie niemals eine Vorauszahlung, bevor Sie Züchter und Hund nicht persönlich kennengelernt haben, besonders bei Anzeigen wie "Mini Pomeranian kaufen" aus dem Ausland.
Die Anschaffungskosten für einen Zwergspitz variieren stark und hängen maßgeblich von der Herkunft ab. Wenn Sie bei einem seriösen Züchter einen Zwergspitz kaufen, der über vollständige Papiere und eine exzellente Abstammung verfügt, liegt der Preis meist zwischen 1.200 und 2.500 Euro. Tiere mit vielversprechendem Ausstellungspotenzial können sogar noch kostspieliger sein.
Private Anbieter oder Hobbyzüchter ohne Vereinszugehörigkeit verlangen oft zwischen 500 und 1.200 Euro. Hier fehlen jedoch meist die offiziellen Ahnentafeln. Für einen Zwergspitz aus dem Tierheim zahlt man in der Regel eine Schutzgebühr von etwa 200 bis 400 Euro.
Besondere Marketing-Begriffe wie "XXS Mini Pomeranian" oder seltene Farben wie reines Weiß oder spezielles Grau können den Preis zusätzlich in die Höhe treiben. Auch das Geschlecht kann eine Rolle spielen; Hündinnen sind teilweise etwas teurer als Rüden. Seien Sie jedoch misstrauisch bei Angeboten, die weit unter dem Durchschnitt liegen. Inserate mit dem Titel "Zwergspitz günstig abzugeben" ohne plausible Begründung deuten oft auf eine unseriöse Herkunft oder gesundheitliche Mängel hin. Qualität und Gesundheitsvorsorge haben ihren Preis.
Wenn Sie selbst Pomeranian-Züchter sind oder aus privaten Gründen Ihren Zwergspitz zu verkaufen haben, bietet Ihnen Snautz als Online-Portal die ideale Plattform. Das Aufgeben von Kleinanzeigen ist in der Regel kostenlos und ermöglicht es, private Anbieter und Züchter mit suchenden Tierfreunden zusammenzubringen.
Um die Verkaufschancen zu erhöhen, stehen preiswerte Zusatzoptionen zur Verfügung, wie etwa Top-Anzeigen oder eine farbliche Hervorhebung. Dadurch erhält Ihr Inserat mehr Sichtbarkeit, was oftmals zu schnelleren Anfragen führt. Nutzen Sie aussagekräftige Fotos und eine detaillierte Beschreibung des Charakters. Ehrlichkeit währt hier am längsten: Geben Sie Alter, Gesundheitsstatus und den Abgabegrund offen an. Reagieren Sie zeitnah auf Nachrichten, um Besichtigungstermine zu vereinbaren. So findet Ihr "Zwergspitz sucht neues Zuhause"-Inserat schnell den passenden Interessenten.
Der Preis variiert je nach Quelle erheblich. Während die Schutzgebühr im Tierheim bei etwa 200 bis 400 Euro liegt, kosten Zwergspitzwelpen von seriösen Züchtern mit Papieren meist zwischen 1.200 und 2.500 Euro. Besonders seltene Farben oder extrem kleine ("Toy") Varianten können den Preis zusätzlich steigern.
Zwergspitze sind sehr intelligent und lernen schnell, besitzen jedoch auch einen eigenen Willen. Da sie ihren Ursprung als Wachhunde haben, neigen sie zum Bellen, weshalb ein konsequentes Training wichtig ist. Mit Geduld und positiver Bestärkung sind sie auch für engagierte Anfänger gut erziehbar.
Tiere aus einer verantwortungsvollen Pomeranian-Zwergspitz-Zucht sind oft recht robust und langlebig. Dennoch gibt es rassetypische Neigungen zu Problemen wie Patellaluxation (Kniescheibe) oder Trachealkollaps. Vorsicht ist bei extremen Miniaturzüchtungen geboten, da diese anfälliger sein können. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge und Zahnpflege sind essenziell für die Gesundheit.
Ja, der Zwergspitz kann ein guter Anfängerhund sein, sofern man seine Bedürfnisse ernst nimmt. Er ist kein Spielzeug, sondern ein Hund, der Führung und Beschäftigung braucht. Da Hündinnen oft als etwas anhänglicher und leichter zu führen gelten, raten manche Experten Einsteigern eher zum weiblichen Geschlecht.
Kleine Hunderassen haben generell eine höhere Lebenserwartung als große Hunde. Ein gesunder Pomeranian wird durchschnittlich 12 bis 16 Jahre alt. Bei guter Pflege, hochwertigem Futter und regelmäßigen Check-ups beim Tierarzt erreichen manche Vertreter dieser Rasse sogar ein noch höheres Alter.

