Die Kartäuser-Katze, auch als Chartreux bekannt, stammt ursprünglich aus Frankreich und besticht durch ihr unverwechselbares blaugraues Fell sowie ihre kupferfarbenen Augen. Wer reinrassige Kartäuser-Kitten kaufen möchte, entscheidet sich für einen ruhigen und intelligenten Hausgenossen.
Die Herkunft der Kartäuser-Katze, oft auch als Chartreux bezeichnet, lässt sich bis nach Frankreich zurückverfolgen, wo sie schon vor Jahrhunderten geschätzt wurde. Oft ranken sich Legenden um ihre Geschichte, die sie mit den Kartäusermönchen in Verbindung bringen, wenngleich dies historisch nicht eindeutig belegt ist. In Deutschland werden diese edlen Tiere mitunter auch liebevoll "Blaue Franzosen" genannt, was auf ihre nationale Herkunft und die Fellfarbe anspielt.
Das Wesen einer Chartreux-Katze gilt als außergewöhnlich angenehm. Sie vereint Ruhe mit einer stillen Präsenz, ist anhänglich, jedoch niemals aufdringlich. Kenner beschreiben sie oft als "Hund-Katze", da sie ihren Menschen gerne von Raum zu Raum folgt und eine tiefe Loyalität zeigt. Haltungsbedingungen für diese Rasse sind unkompliziert, denn sie sind gut wohnungsgeeignet, sofern sie ausreichend geistige Beschäftigung und Gesellschaft erhalten.
Optisch besticht die Kartäuser-Katze durch einen muskulösen, robusten Körperbau, der auf schlanken Beinen ruht. Das Fell ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Es ist doppelt, leicht wollig und besitzt eine dichte Unterwolle, die es wasserabweisend macht. Die Fellfarbe ist dabei strikt definiert – sie kommt ausschließlich in Blaugrau vor, wobei alle Nuancen von hellem bis dunklem Blau Grau auftreten. Kontrastiert wird dieses kühle Fell durch eine warme, leuchtend orange bis kupferfarbene Augenfarbe, die der Katze ihren intensiven Blick verleiht.
Weitere Details finden Sie in unserem Kartäuser Rasseporträt.
Die ersten Lebenswochen von Kartäuser-Babys sind prägend für ihr gesamtes späteres Leben. Sie werden blind und taub geboren, entwickeln sich aber rasch zu neugierigen Entdeckern, die ihre Umgebung genau erkunden. Während dieser Zeit findet beim Züchter die essenzielle Phase der Sozialisierung statt. Hierbei lernen die kleinen Chartreux-Kitten nicht nur den Umgang mit ihren Artgenossen, sondern werden auch an Alltagsgeräusche wie Staubsauger oder Fernseher sowie an den Kontakt mit Menschen gewöhnt. Eine fehlende Sozialisierung in dieser sensiblen Phase ist später kaum nachzuholen.
Besuche beim Züchter vor dem eigentlichen Kauf sind deshalb unerlässlich, um eine erste Bindung aufzubauen und den Charakter des gewählten Kittens kennenzulernen. Seriöse Züchter geben ihre Tiere in der Regel erst ab der 12. Lebenswoche ab, nachdem die Grundimmunisierung abgeschlossen ist. Das Impfschema umfasst meist Schutzimpfungen gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche. Zusätzlich sollte eine regelmäßige Entwurmung stattgefunden haben, um die jungen Katzen vor Parasiten zu schützen. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das Chippen, das eine eindeutige Identifizierung der reinrassigen Kartäuser ermöglicht.
Bevor der neue Mitbewohner einzieht, sollte das Zuhause entsprechend vorbereitet sein. Zur Grundausstattung gehören:
Wer den Wunsch hegt, eine Chartreux-Katze kaufen zu wollen, steht oft vor der Frage nach der richtigen Quelle. Die erste und sicherste Anlaufstelle sind seriöse Kartäuser-Züchter, die einem anerkannten Zuchtverein angehören. Diese gewährleisten, dass die Elterntiere gesund sind und die Rassestandards eingehalten werden. Im Gegensatz dazu birgt der Kauf bei Haltern mit Hobbyzucht oder über dubiose Kleinanzeigen Risiken bezüglich Gesundheit und Reinrassigkeit der Tiere. Oft werden hier Kätzchen als "Kartäuser ohne Papiere" angeboten, bei denen es sich meist um Mixe handelt.
Tierheime sind eine weitere Option, wenngleich reinrassige Chartreux-Katzen dort seltener zu finden sind. Dennoch warten dort oft Katzen, die optisch der Kartäuser abzugeben ähnlich sehen oder Kartäuser-Mischlinge sind und ein liebevolles Zuhause suchen. Als moderner Tiermarkt bietet Snautz die Möglichkeit, gezielt nach Züchtern in der Region zu filtern und aktuelle Würfe einzusehen. Dabei ist es wichtig, den Unterschied zwischen einer reinrassigen Chartreux-Katze und ähnlichen Rassen wie der blauen Britisch Kurzhaar zu kennen, um keine Enttäuschung zu erleben.
Die Entscheidung für ein Tier sollte stets wohlüberlegt sein, wobei man den Zeitaufwand für Pflege und Beschäftigung realistisch einschätzen muss. Ein entscheidender Schritt ist die Besichtigung vor Ort. Achten Sie dabei darauf, dass Sie das Muttertier sehen können und die Aufzuchtbedingungen sauber und familiär wirken. Kranke oder scheue Tiere sind ein Warnsignal. Ein Gesundheitscheck ist unumgänglich: Augen sollten klar sein, das Fell glänzend und der After sauber. Zudem sollten bereits erste Impfungen und ein Chip vorhanden sein, was durch den Impfpass belegt wird.
Ein schriftlicher Kaufvertrag für Kartäuser-Kitten bietet Sicherheit für beide Seiten. Er regelt Eigentumsübergang, Gesundheitszustand und den Preis. Lassen Sie sich nicht auf Vorauszahlungen ein, ohne dass Sie den Züchter und die Kitten persönlich kennengelernt haben. Die Seriosität eines Anbieters lässt sich oft an seiner Mitgliedschaft in einem Zuchtverein erkennen, da dies gewisse Kontrollmechanismen voraussetzt. Folglich ist Transparenz das A und O beim Kauf.
Wer eine echte Kartäuser-Katze kaufen möchte, muss mit einem entsprechenden Anschaffungspreis rechnen. Die Preisspanne für ein reinrassiges Kitten von einem verantwortungsvollen Züchter liegt derzeit meist zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Diese Summe mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, deckt jedoch die umfangreichen Kosten der Zucht ab. Dazu gehören Deckgebühren, hochwertige Ernährung der Muttertieres, tierärztliche Untersuchungen, Impfungen, Mikrochips sowie die Ausstellung der Stammbäume. Eine gesunde Chartreux-Zucht erfordert viel Wissen, Zeit und finanzielle Investitionen, die sich im Preis der Kitten widerspiegeln.
Vorsicht ist geboten bei Angeboten, die deutlich unter diesem Durchschnitt liegen. Solche "Schnäppchen" stammen oft von Vermehrern, die an der Gesundheitsvorsorge sparen, was später zu hohen Tierarztkosten für den neuen Besitzer führen kann. Zudem gibt es Preisunterschiede zwischen sogenannten Liebhabertieren und Zuchttieren. Während Liebhabertiere oft vertraglich zur Kastration verpflichtet werden, sind Tiere mit Zuchterlaubnis teurer. Neben dem Kaufpreis sollten zukünftige Halter auch die Kosten für die Erstausstattung wie Transportbox, Kratzmöglichkeiten und Starterfutter sowie laufende Ausgaben für Futter und Tierarzt einplanen.
Für Züchter, die Kartäuser-Kitten oder auch erwachsene Kartäuser abzugeben haben, bietet Snautz als Online-Plattform eine ideale Möglichkeit, seriöse Käufer zu erreichen. Das Schalten von Kleinanzeigen ist grundsätzlich kostenlos und ermöglicht eine ansprechende Präsentation der Chartreux-Zucht. Um die Sichtbarkeit der Inserate zu erhöhen, stehen diverse Zusatzoptionen zur Verfügung, wie etwa das Hervorheben der Anzeige oder die prominente Platzierung als Top-Anzeige.
Eine professionelle Darstellung ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg. Aussagekräftige, gut ausgeleuchtete Fotos der Kartäuser-Babys und der Elterntiere wecken Emotionen und Vertrauen. Beschreiben Sie den Charakter der Tiere sowie die Aufzuchtbedingungen detailliert. Zudem fördert eine zeitnahe Reaktion auf Anfragen und die Vereinbarung von Besichtigungsterminen den guten Ruf des Züchters. Transparenz über Gesundheitsvorsorge und Stammbaum ist für Interessenten, die eine Katze Chartreux kaufen wollen, ein entscheidendes Qualitätsmerkmal.
Der Preis für ein reinrassiges Kartäuser-Kitten aus einer seriösen Zucht liegt in der Regel zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Dieser Preis variiert je nach Züchter, Region und Abstammung. Zuchttiere, die für die Weiterzucht zugelassen sind, kosten oft deutlich mehr als Liebhabertiere, die nicht zur Zucht eingesetzt werden sollen.
Es gibt keinen Unterschied; beide Begriffe bezeichnen dieselbe Katzenrasse. "Chartreux" ist der ursprüngliche französische Name, während "Kartäuser" die eingedeutschte Bezeichnung ist. Historisch wurde der Name in Deutschland fälschlicherweise oft für die blaue Britisch Kurzhaar verwendet, doch heute steht er, korrekt verwendet, nur für die echte französische Rasse.
Nein, die echte Chartreux-Katze gibt es laut Rassestandard ausschließlich in der Farbe Blau (Blaugrau). Suchanfragen nach "Kartäuser katze weiß", "schwarz" oder "beige" führen meist zu anderen Rassen oder Mischlingen. Ähnlich aussehende Rassen wie Russisch Blau oder Britisch Kurzhaar haben andere Körpermerkmale, auch wenn die Fellfarbe ähnlich erscheinen mag.
Ja, Kartäuser-Kitten sind aufgrund ihres ausgeglichenen und sanftmütigen Wesens gut für Anfänger geeignet. Sie sind geduldig und verzeihen kleine Fehler im Umgang eher als sensiblere Rassen. Dennoch benötigen sie konsequente Erziehung und regelmäßige Beschäftigung. Ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit machen sie zu pflegeleichten Begleitern.
Seriöse Züchter findet man über anerkannte Zuchtvereine, aber auch auf Snautz. Ein vertrauenswürdiger Züchter von Chartreux-Katzen gewährt Einblick in die Haltung, zeigt das Muttertier und händigt Gesundheitszeugnisse sowie einen Stammbaum aus. Er steht auch nach dem Kauf beratend zur Seite.

