Pomeranian-Welpen benötigen eine konsequente, aber liebevolle Erziehung von Anfang an. Trotz ihrer geringen Körpergröße bringen sie viel Temperament und Energie mit, die durch regelmäßige Beschäftigung ausgelebt werden sollte.
Der Pomeranian, in Deutschland als Zwergspitz bekannt, hat seine Wurzeln in der namensgebenden Region Pommern. Er ist die kleinste Variante des Deutschen Spitzes und wurde über die Zeit gezielt zu dem heute winzigen Gesellschafts- und Begleithund gezüchtet. Sein Wesen ist lebhaft, temperamentvoll und von einem gesunden Selbstbewusstsein geprägt. Gleichzeitig ist der Pom sehr anhänglich und seiner Familie treu ergeben.
Er ist ein aufmerksamer Hund, was ihn zu einem guten Wächter macht, jedoch auch eine Neigung zum Bellen mit sich bringen kann. Obwohl er sich für die Wohnungshaltung eignet, benötigt er regelmäßigen Auslauf und geistige Beschäftigung, um ausgeglichen zu sein. Sein Markenzeichen ist das dichte, doppelte Fell mit einer ausgeprägten Mähne. Es tritt in Farben wie Orange, Schwarz, Creme, Grau, Braun oder Schwarz-Weiß auf, wobei Blue Merle die seltenste Variante darstellt. Sogenannte "Teacup-Pomeranian" oder "Mini-Pomeranian" sind kritisch zu betrachten. Extrem kleine Züchtungen unter zwei Kilogramm sind oft mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden, weshalb es stets die gesündere Wahl ist, einen Zwergspitz zu kaufen, welcher der Standardgröße entspricht.
Unser Pomeranian-Rasseporträt liefert Ihnen vertiefende Einblicke in die Eigenschaften dieser beliebten Hunderasse.
Ein Pomeranian-Welpe bringt viel Leben ins Haus. Die kleinen Hunde sind von Natur aus sehr verspielt, neugierig und agil. Bereits in den ersten Lebenswochen entwickeln sie eine enge Bindung zu ihren Menschen und erweisen sich als äußerst anhänglich. Aufgrund ihres wachsamen Charakters ist eine frühe und gründliche Sozialisierung besonders wichtig. Diese beginnt idealerweise bereits beim Züchter.
Hier werden Zwergspitz-Pomeranian-Welpen an verschiedene Umweltreize, andere Hunde und Menschen gewöhnt. Besuche bei Ihrem zukünftigen Familienmitglied vor dem Kauf helfen dabei, eine erste Beziehung aufzubauen und die Entwicklung des Welpen zu beobachten. Seriöse Züchter geben ihre Schützlinge nur geimpft, mehrfach entwurmt und gechippt ab. Bevor der kleine Pom bei Ihnen einzieht, sollte das Zuhause vorbereitet und die Erstausstattung angeschafft werden.
Zur grundlegenden Erstausstattung gehören:
Bereiten Sie Ihr Zuhause vor, indem Sie potenzielle Gefahren wie Kabel, giftige Pflanzen oder kleine Gegenstände entfernen, um dem neugierigen Pomeranian-Welpen einen sicheren Start zu ermöglichen.
Wenn Sie Pomeranian-Welpen suchen, ist ein seriöser Züchter oft die erste Anlaufstelle. Züchter, die einem Zuchtverein angehören, unterliegen Kontrollen und legen Wert auf Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere. Hier erhalten Sie einen Welpen mit Papieren. Alternativ bieten Privatpersonen ebenfalls Pomeranian-Welpen an, wobei Sie hier die Haltungsbedingungen und den Gesundheitszustand der Tiere besonders genau prüfen sollten.
Auch im Tierschutz warten gelegentlich Zwergspitz-Welpen oder Junghunde auf ein Zuhause. Eine gezielte Suche auf Plattformen wie Snautz hilft, passende Anbieter in Ihrem Umkreis zu finden. Ob reinrassiger Pomeranian oder ein Zwergspitz-Mischling, mit einer lokalen Suche finden Sie schneller Ihren Traumhund.
Der Kauf eines Welpen ist eine große Verantwortung. Schätzen Sie den Zeitaufwand für Erziehung, Pflege und Beschäftigung eines Pomeranians realistisch ein. Besuchen Sie den Anbieter unbedingt persönlich, um sich ein Bild von den Haltungsbedingungen zu machen. Das Muttertier muss vor Ort sein und einen gesunden, aufgeschlossenen Eindruck machen.
Überprüfen Sie alle Dokumente sorgfältig, insbesondere den Impfpass und die Chip-Nummer. Ein detaillierter Kaufvertrag, der alle wichtigen Daten zum Welpen und zum Verkäufer enthält, ist unerlässlich. Leisten Sie niemals eine Vorauszahlung, ohne den Welpen und den Verkäufer persönlich kennengelernt zu haben. Schlechte Hygiene oder scheue, kränkliche Tiere sind ernste Warnsignale für unseriöse Anbieter.
Die Preise für Pomeranian-Welpen variieren stark. Bei einem seriösen Züchter liegen die Kosten für einen reinrassigen Welpen mit Papieren meist zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Der Pomeranianpreis hängt dabei von der Abstammung, dem Züchter und der Fellfarbe ab. Insbesondere seltene Farben wie Weiß, Schwarz oder Blue Merle können teurer sein. Wie viel ein Pomeranian letztlich kostet, bestimmen auch Welpen von Privatpersonen, die oft etwas günstiger sind.
Bei einer Adoption aus dem Tierheim wird eine Schutzgebühr fällig, die meist einige hundert Euro beträgt. Seien Sie vorsichtig bei verdächtig günstigen Angeboten. Solche Billigwelpen stammen häufig aus unseriöser Zucht und sind mit hohen Gesundheitsrisiken verbunden. Die anfängliche Ersparnis führt oft zu hohen Tierarztkosten.
Wenn Sie einen Wurf Pomeranian-Welpen haben und ein liebevolles Zuhause suchen, können Sie bei Snautz unkompliziert kostenlose Kleinanzeigen schalten. Die Erstellung einer Anzeige ist einfach und ermöglicht es Ihnen, Ihre Welpen mit detaillierten Beschreibungen und ansprechenden Fotos vorzustellen.
Nutzen Sie für mehr Reichweite unsere preiswerten Zusatzoptionen:
Antworten Sie zeitnah auf Anfragen von Interessenten und vereinbaren Sie Termine für persönliche Besichtigungen. Eine transparente und freundliche Kommunikation ist der Grundstein für eine erfolgreiche Vermittlung Ihrer Pomeranian-Welpen.
Ein Pomeranian-Welpe vom Züchter kostet in der Regel zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Der Preis hängt von der Abstammung und den Papieren ab. Hinzu kommen Kosten für die Erstausstattung und laufende Ausgaben. Seien Sie bei deutlich günstigeren Angeboten skeptisch, da diese oft auf unseriöse Zuchtpraktiken hindeuten.
Ja, Pomeranians können für Anfänger geeignet sein, wenn diese bereit sind, sich mit der Rasse auseinanderzusetzen. Die intelligenten Hunde lernen schnell, nutzen aber auch jede Inkonsequenz aus. Mit liebevoller, aber klarer Führung und dem Besuch einer Hundeschule wird der Zwergspitz zu einem tollen Ersthund.
Pomeranians sind sehr menschenbezogen und bleiben nicht gerne lange allein. Das Alleinsein muss von klein auf schrittweise geübt werden. Gut trainiert können sie für einige Stunden alleine bleiben, jedoch sollten acht Stunden nicht der Regelfall sein. Ansonsten kann sich schnell Trennungsangst entwickeln.
Der Pomeranian passt gut zu Singles, Paaren, Senioren und Familien mit verständnisvollen, älteren Kindern. Er fühlt sich auch in einer Stadtwohnung wohl, sofern er tägliche Spaziergänge und geistige Anregung erhält. Er ist ideal für Menschen, die einen aktiven, anhänglichen und charakterstarken Begleiter suchen.
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Pomeranians liegt bei 12 bis 16 Jahren. Eine hochwertige Ernährung, regelmäßige Bewegung, eine gute genetische Basis und eine konsequente Gesundheitsvorsorge sind die Grundpfeiler für ein langes und gesundes Hundeleben. Ältere Poms benötigen oft angepasste Pflege und Aufmerksamkeit.

