Wer einen Yorkshire-Terrier-Welpen sucht, entscheidet sich für einen intelligenten und wachsamen Gefährten. Das seidige, haarartige Fell dieser Rasse haart kaum, was sie besonders pflegeleicht in Bezug auf den Haarverlust in der Wohnung macht.
Die Wurzeln dieser beliebten Hunderasse liegen im Norden Englands, genauer gesagt in der Grafschaft Yorkshire. Ursprünglich wurde der kleine, aber unerschrockene Hund, der oft liebevoll Yorkie oder einfach York genannt wird, in den Fabriken der Industrialisierung als effizienter Rattenfänger eingesetzt. Heute hat er sich längst zu einem geschätzten Begleithund gewandelt, der seine Besitzer mit einem lebhaften und mutigen Wesen erfreut. Trotz seiner geringen Körpergröße ist der Yorkie alles andere als ein Spielzeug; er ist selbstbewusst, wachsam und äußerst intelligent.
In einer Stadtwohnung fühlt sich der Yorkshire Terrier durchaus wohl, sofern er geistig und körperlich ausgelastet wird. Es gibt verschiedene Varianten, wobei oft zwischen dem Standard und kleineren Züchtungen wie Mini Yorkie oder der sehr kleinen Teacup-Variante unterschieden wird. Letztere sollten aus gesundheitlichen Gründen immer kritisch betrachtet werden. Das lange, seidige Haarkleid ist das Markenzeichen der Rasse. Da es keine Unterwolle besitzt, spricht man eher von Haar als von Fell. Beliebte Farben sind das klassische Blau-Tan, aber auch Gold, Schwarz-Gold sowie die dreifarbigen Biewer Yorkies finden viele Liebhaber. Kurzhaar-Varianten sind meist geschorene Tiere, da der Rassestandard langes Haar vorsieht.
Der Yorkshire Terrier ist eine langlebige Rasse und erreicht oft ein Alter von 12 bis 16 Jahren. Um diese hohe Lebenserwartung bei bester Gesundheit zu erreichen, sind Vorsorge und Pflege entscheidend. Zu den rassespezifischen Problemen können Patellaluxation (Kniescheibenverrenkung) oder Augenprobleme gehören. Seriöse Züchter testen ihre Zuchttiere auf diese Erbkrankheiten.
Ein wichtiger Aspekt ist die Zahnpflege, da kleine Rassen zu Zahnstein neigen. Auch das Fell benötigt Aufmerksamkeit: Tägliches Kämmen verhindert Verfilzungen. Die Ernährung sollte hochwertig und auf den Energiebedarf kleiner Hunde abgestimmt sein. Extrem kleine Züchtungen (Teacup, Mini) haben oft eine deutlich fragilere Gesundheit und kürzere Lebenserwartung als der robuste Standard-Yorkie.
In unserem Yorkshire-Terrier-Rasseporträt erfahren Sie mehr über diese Hunderasse.
Yorkie-Welpen sind von Natur aus neugierige und verspielte Entdecker, die ihre Umwelt mutig erkunden. In den ersten acht bis zwölf Wochen beim Züchter durchlaufen sie eine entscheidende Entwicklungsphase. Hier lernen die kleinen Hundewelpen im Spiel mit den Wurfgeschwistern und der Mutter die Grundlagen der hündischen Kommunikation. Eine gewissenhafte Sozialisierung auf Menschen, andere Tiere und Alltagsgeräusche ist in dieser Zeit unerlässlich, damit der später erwachsene Hund wesensfest wird.
Besuche beim Züchter vor der endgültigen Abgabe sind wichtig, um eine Bindung aufzubauen und den Charakter des Welpen kennenzulernen. Bevor ein Yorkie in sein neues Zuhause zieht, hat er in der Regel bereits erste tierärztliche Maßnahmen erhalten. Ein seriöser Zuchtplan umfasst die Grundimmunisierung durch Impfungen sowie regelmäßige Entwurmungen. Zudem muss der Welpe gechipt sein.
Für den Einzug sollte die Erstausstattung bereitstehen:
Der sicherste Weg zu einem gesunden Hund führt über einen seriösen Züchter. Mitgliedschaften in einem Zuchtverein oder Verband (oft erkennbar an Papieren wie denen des VDH) gewährleisten, dass Gesundheitsrichtlinien eingehalten werden. Wer einen Yorkshire Terrier kaufen möchte, kann auch online fündig werden: Snautz als Online-Plattform bietet eine Übersicht lokaler Angebote, egal ob Sie einen Züchter in Sachsen, Bayern, Niedersachsen oder Berlin suchen.
Vorsicht ist geboten bei Anzeigen wie "Mini Yorkie Welpen von privat" ohne jegliche Nachweise. Hierbei handelt es sich oft um unkontrollierte Vermehrung. Alternativ zum Welpenkauf lohnt sich der Gang ins Tierheim oder die Suche nach Nothilfe-Organisationen. Dort warten oft ältere Yorkshire Terrier oder Mischlinge, wie der Yorkinese, auf eine zweite Chance.
Die Anschaffung eines Hundes erfordert Zeit für Erziehung und Pflege. Ein persönlicher Besuch beim Anbieter ist daher absolute Pflicht. Lassen Sie sich das Muttertier zeigen und achten Sie auf die Sauberkeit der Aufzuchtstätte. Ein gesunder Welpe hat klare Augen, ein sauberes Hinterteil und ein glänzendes Fell. Prüfen Sie den Impfpass und die Chip-Nummer auf Übereinstimmung.
Ein detaillierter Kaufvertrag schützt beide Seiten. Er sollte Gesundheitsgarantien und den genauen Kaufpreis festhalten. Leisten Sie niemals Vorauszahlungen, ohne den Hund gesehen zu haben. Ein vertrauenswürdiger Verkäufer beantwortet geduldig alle Fragen und drängt nicht zum schnellen Abschluss. Warnsignale sind Übergaben auf Parkplätzen oder Ausreden, warum das Muttertier nicht anwesend ist.
Wer einen reinrassigen Yorkshire-Terrier-Welpen kaufen möchte, muss bei einem seriösen Züchter mit Preisen zwischen 1.200 und 2.500 Euro rechnen. Der Preis variiert je nach Abstammung, Titeln der Elterntiere und Farbe. Besonders winzige Varianten wie Teacup Yorkies werden oft teurer gehandelt, was aufgrund der damit oft verbundenen Qualzucht bedenklich ist.
Günstige Angebote wie "Yorkshire Terrier 500 Euro" sollten Sie äußerst kritisch hinterfragen. Ein solch niedriger Preis deckt kaum die Kosten für eine hochwertige Aufzucht, Impfungen und tierärztliche Betreuung. Oft sparen Vermehrer hier an der Gesundheit der Elterntiere und der Sozialisierung, was später zu hohen Tierarztkosten führen kann. Neben dem Anschaffungspreis fallen Kosten für die Erstausstattung, Futter, Hundesteuer und Versicherung an. Die Investition in einen gesunden Welpen aus kontrollierter Zucht zahlt sich durch ein langes, vitales Hundeleben und weniger Tierarztbesuche langfristig meist aus. Alternativ ist die Schutzgebühr im Tierschutz deutlich geringer.
Sie sind Züchter und haben einen Wurf Yorkshire-Terrier-Welpen abzugeben? Snautz bietet Ihnen als Online-Plattform die Möglichkeit, Ihre Welpen zu vermitteln. Das Erstellen von Kleinanzeigen ist einfach und effektiv.
Um passende Interessenten zu finden, sollten Sie eine detaillierte Beschreibung verfassen und hochwertige, ansprechende Fotos der Welpen und Elterntiere hochladen. Nutzen Sie günstige Zusatzoptionen wie Top-Anzeigen oder Hervorhebungen, um die Sichtbarkeit Ihres Inserats zu erhöhen. Diese Investition ist preiswert und führt oft schneller zum Erfolg. Reagieren Sie zeitnah auf Anfragen und vereinbaren Sie Besichtigungstermine. Eine transparente Kommunikation und das Vorzeigen von Gesundheitszeugnissen schaffen Vertrauen bei potenziellen Käufern.
Ein reinrassiger Welpe aus seriöser Zucht kostet in der Regel zwischen 1.200 und 2.500 Euro. Der Preis hängt von der Linie, den Papieren und dem Züchteraufwand ab. Angebote deutlich unter diesem Durchschnitt, etwa unter 500 Euro, weisen oft auf Unseriösität oder fehlende Gesundheitsvorsorge hin.
Empfehlenswert sind drei bis vier Spaziergänge täglich. Trotz ihrer Größe sind Yorkies aktive Hunde, die Bewegung und geistige Anregung brauchen. Die Dauer sollte an das Alter und die Fitness angepasst werden, wobei ausgewachsene Tiere durchaus ausdauernd laufen können.
Yorkshire Terrier sind intelligent und lernen schnell, können aber auch einen gewissen Terrier-Eigensinn zeigen. Sie sind nicht schwer zu erziehen, wenn man konsequent und liebevoll bleibt. Positive Verstärkung funktioniert am besten. Inkonsequenz nutzen die cleveren Hunde jedoch schnell aus.
Ja, sie eignen sich für engagierte Anfänger. Wichtig ist jedoch, sich nicht von der Größe täuschen zu lassen und den Hund ernsthaft zu erziehen. Der Besuch einer Welpenschule wird dringend empfohlen, um Anfängerfehler zu vermeiden und das Sozialverhalten des Hundes zu fördern.
Diese Rasse hat eine vergleichsweise hohe Lebenserwartung und wird durchschnittlich 12 bis 16 Jahre alt. Gute Pflege, gesunde Ernährung und regelmäßige tierärztliche Kontrolle tragen maßgeblich dazu bei. Sehr kleine Züchtungen ("Teacup") leben oft weniger lang.

