Selbstbewusst, treu und lebhaft: Shiba-Inu-Welpen erobern die Herzen von Hundefreunden im Sturm. Diese alte japanische Rasse ist eine exzellente Wahl für erfahrene Halter, die einen eigenständigen und intelligenten Gefährten suchen.
Der Shiba Inu ist eine der ältesten Hunderassen aus Japan und zählt zum Typ der asiatischen Spitze. Sein Name bedeutet übersetzt "kleiner Hund". Ursprünglich wurde dieser japanische Hund für die Jagd auf Vögel und Kleinwild in den bergigen Regionen des Landes eingesetzt. Heute ist der Shiba Inu vor allem ein beliebter Begleit- und Familienhund.
Sein Charakter ist eine Mischung aus Intelligenz, Selbstständigkeit und großer Loyalität gegenüber seiner Bezugsperson. Der Shiba zeigt oft ein fast katzenähnliches Verhalten, ist sehr reinlich und beobachtet seine Umgebung genau. Seine Willensstärke erfordert eine konsequente, aber liebevolle Erziehung von Anfang an, weshalb eine gute Sozialisierung für den Shiba Inu wichtig ist. Sein pflegeleichtes Fell kommt in den Farben Rot, Sesam, Black and Tan sowie selten in Creme oder Weiß vor. Es ist wichtig zu wissen, dass es offiziell keine kleinwüchsigen Shiba Inu oder sogenannten „Mini-Shiba-Inus“ gibt – entsprechende Angebote sind in der Regel nicht vertrauenswürdig.
In unserem Shiba-Inu-Rasseporträt finden Sie weiteres Wissenswertes zu dieser beliebten Rasse.
Shiba-Inu-Welpen sind von Natur aus neugierig, verspielt und erkunden ihre Welt mit großem Eifer. Jedoch zeigen sie schon sehr früh ihren charakteristischen Eigensinn. Dieser starke Wille macht eine frühe und gründliche Sozialisierung umso wichtiger. Der Kontakt zu verschiedenen Menschen, Tieren und Umgebungen in den ersten Lebenswochen legt den Grundstein dafür, dass der Shiba-Inu-Welpe zu einem gut sozialisierten und umgänglichen Begleiter heranwächst.
Besuche beim Züchter sind daher nicht nur eine Möglichkeit, sich einen Welpen auszusuchen. Sie erlauben Ihnen, die Shiba-Welpen in ihrer vertrauten Umgebung zu erleben, das Muttertier kennenzulernen und die Entwicklung der Kleinen zu begleiten. Ein verantwortungsvoller Züchter wird seine Shiba-Inu-Welpen zudem nur mit allen notwendigen Gesundheitsvorkehrungen abgeben. Dazu gehören Impfungen, mehrfache Entwurmungen, ein Mikrochip sowie der EU-Heimtierausweis.
Für den Einzug des neuen Familienmitglieds benötigen Sie eine gute Erstausstattung.Dazu zählt:
Die sicherste Anlaufstelle, um einen gesunden und reinrassigen Hund Shiba Inu zu bekommen, ist ein geprüfter Züchter, der einem Zuchtverein angehört. Dort wird Wert auf Gesundheit, Wesen und eine artgerechte Aufzucht gelegt. Manchmal findet man auch einen abzugebenden Shiba Inu von einer Privatperson. Hierbei ist es besonders wichtig, die Hintergründe und die Haltungsbedingungen genau zu prüfen. Eine weitere Option ist die Adoption aus dem Tierschutz. Obwohl reinrassige Shiba-Inu-Welpen dort eher selten sind, warten vielleicht erwachsene Shibas oder liebenswerte Mischlinge auf ein neues Zuhause.
Die Entscheidung für einen Welpen ist eine Verpflichtung für viele Jahre und erfordert viel Zeit. Besuchen Sie den Anbieter und die Welpen unbedingt vor Ort in ihrem Zuhause. Achten Sie darauf, dass das Muttertier anwesend ist und einen gesunden und vertrauensvollen Eindruck macht.
Vergewissern Sie sich, dass der Welpe tierärztlich untersucht, geimpft, gechippt und mehrfach entwurmt ist. Lassen Sie sich die entsprechenden Dokumente, wie den Impfpass, zeigen. Ein detaillierter Kaufvertrag schützt beide Seiten. Leisten Sie keine Vorauszahlung, bevor Sie den Welpen und den Verkäufer nicht persönlich kennengelernt haben.
Für einen Shiba Inu Welpen aus seriöser Zucht sollten Sie in Deutschland mit einem Preis zwischen 1.500 und 3.000 Euro rechnen. Einen Shiba Inu zu kaufen, der ungewöhnlich günstig angeboten wird, ist in der Regel kein gutes Zeichen.
Die Kosten für einen Shiba-Inu-Welpen hängen von mehreren Faktoren ab:
Wer beim Shiba-Inu-Welpen-Preis extrem sparen möchte, geht ein hohes Risiko ein. Angebote weit unterhalb der üblichen Preisspanne stammen häufig aus Welpenmühlen oder unseriöser Privatzucht - mit mangelnder Sozialisierung, fehlenden Impfungen und möglichen Erbkrankheiten. Die Folgekosten durch Tierarztbehandlungen können am Ende weit höher sein als der gesparte Betrag beim Kauf.
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Der Preis für einen Shiba-Inu-Welpen aus einer seriösen Zucht liegt meist zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Dieser Shiba-Inu-Preis setzt sich aus den Kosten für Gesundheitschecks der Elterntiere, hochwertiges Futter, Impfungen, Entwurmungen und die liebevolle Aufzucht zusammen. Wie viel ein Shiba Inu kostet, hängt also stark vom Züchter ab.
Shiba Inus gelten aufgrund ihrer Eigenständigkeit und ihres starken Willens als eher anspruchsvoll in der Erziehung. Sie sind daher eher für Menschen mit Hundeerfahrung geeignet. Anfänger, die sich für diese Rasse entscheiden, sollten bereit sein, sich intensiv mit den Bedürfnissen des Shibas auseinanderzusetzen und von Anfang an eine Hundeschule zu besuchen.
Ein erwachsener Shiba Inu benötigt täglich mehrere Spaziergänge, idealerweise kombiniert mit der Möglichkeit zum freien Laufen in einem gesicherten Bereich. Trotz ihrer mittleren Größe sind sie aktive Hunde, die nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefordert werden möchten. Intelligenzspiele und das Erlernen von Tricks lasten sie zusätzlich gut aus.
Nein, es gibt keine offiziell anerkannte Züchtung eines "Mini-Shiba-Inus". Angebote für solche Tiere deuten oft auf unseriöse Zuchtpraktiken hin. Diese Hunde können aus Kreuzungen stammen oder aufgrund von gesundheitlichen Problemen klein geblieben sein. Es wird dringend davon abgeraten, solche Welpen zu kaufen, um die Nachfrage nach potenziell kranken Tieren nicht zu unterstützen.
Beim Shiba Inu sind vier Fellfarben offiziell anerkannt: Rot, Sesam (rote Haare mit schwarzen Spitzen), Black and Tan (schwarz mit lohfarbenen Abzeichen) und Creme/Weiß. Ein wichtiges Rassemerkmal ist das "Urajiro". Dies bezeichnet das aufgehellte, weißliche Fell an den Seiten des Fangs, an der Kehle, Brust, Bauch und an der Innenseite der Beine.
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