Mopswelpen faszinieren durch ihr verspieltes Wesen und ihre kompakte Statur. Gerade Familien schätzen an dieser Rasse die hohe Reizschwelle und den liebevollen Umgang mit Kindern, was sie zu idealen Partnern im Alltag macht.
Der Ursprung dieser charismatischen Hunderasse liegt im alten China, wo sie als Kaiserhund verehrt wurde, bevor sie vor einigen Jahrhunderten ihren Siegeszug in Europa antrat. In Deutschland ist der kleine Molosser unter dem Namen Mops bekannt, wohingegen er international oft als Pug oder in Frankreich als Carlin bezeichnet wird. Seine Verwendung liegt heute fast ausschließlich im Bereich des Gesellschafts- und Begleithundes. Ein Mops ist kein Arbeitshund, sondern ein Spezialist für das menschliche Miteinander.
Vom Wesen und Charakter her zeigen sich die Tiere fröhlich, anhänglich und enorm verschmust. Oft wirken sie clownesk, womit sie ihre Halter schnell um den Finger wickeln. Da sie sehr kinderlieb sind, passen sie hervorragend in Familien. Die Haltungsbedingungen sind unkompliziert: Ein Mops ist sehr wohnungsgeeignet und stellt im Vergleich zu Laufhunden geringere Bewegungsbedürfnisse.
In der Zucht haben sich neben dem Standard-Mops (Original-Mops) auch Varianten wie der Retro-Mops oder der Altdeutsche Mops etabliert. Diese Zuchtlinien legen besonderen Wert auf eine ausgeprägtere Schnauzenpartie und bessere Atmung. Während Beige und Schwarz die gängigsten Fellfarben sind, findet man gelegentlich auch Farben wie Apricot, Silber oder Platinum beim charakteristisch kompakten Vierbeiner mit kurzem Fell.
In unserem Mops-Rasseporträt erfahren Sie mehr über diese Hunderasse.
Mopswelpen besitzen einen unwiderstehlichen Charme. Sie sind typischerweise neugierig, extrem verspielte Wesen und suchen stets die Nähe zu ihren Menschen. Da diese Rasse sehr menschenbezogen ist, beginnt eine gute Sozialisierung bereits ab der dritten Lebenswoche beim Züchter. Hierbei gewöhnen sich die Welpen an Alltagsgeräusche und verschiedene Untergründe.
Falls Sie Mops-Welpen kaufen möchten, sollten Sie die Prägungsphase nutzen und den Züchter mehrmals besuchen. So lernen Sie nicht nur Ihren zukünftigen Begleiter kennen, sondern können auch das Muttertier und die Wurfgeschwister begutachten. Ein seriöser Anbieter übergibt die Tiere frühestens ab der achten Woche. Bis dahin sind die Welpen mehrfach entwurmt, haben ihre ersten Impfungen erhalten und sind gechippt.
Bevor der süße Mops-Welpe einzieht, sollte die Erstausstattung bereitstehen:
Beachten Sie jedoch, dass junge Hunde dieser Rasse ihre Kräfte oft überschätzen. Überfordern Sie den Welpen daher körperlich nicht, um Gelenke und die Atmung zu schonen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Mops zu kaufen. Der sicherste Weg führt über einen seriösen Züchter, der einem anerkannten Zuchtverband angehört. Hier erhalten Sie Gesundheitspapiere und Beratung zur Abstammung. Alternativ werden Mopswelpen auch aus privater Hand angeboten. Hierbei sollten Sie jedoch besonders genau auf die Umgebung und die Elterntiere achten.
Wer keinen Welpen sucht, findet vielleicht im Tierschutz das passende Tier. Gelegentlich wartet ein Mops im Tierheim auf eine zweite Chance. Manchmal ist ein erwachsener Mops abzugeben, weil die Vorbesitzer ihn nicht mehr halten konnten. Zudem stellt sich die Frage: Reinrassig oder Mischling? Ein Mops-Mischling kann gesundheitlich robuster sein, besitzt aber eventuell andere Charaktereigenschaften. Über Snautz können Sie gezielt regional suchen, um lange Fahrtwege für das Tier zu vermeiden. Prüfen Sie stets Gesundheitszeugnisse und Herkunft genau.
Die Anschaffung eines Hundes sollte wohlüberlegt sein. Schätzen Sie den Zeitaufwand realistisch ein, denn gerade ein Mops benötigt viel Aufmerksamkeit und Pflege. Besuchen Sie den Anbieter immer persönlich. Kaufen Sie niemals ein Tier ungesehen oder aus dem Kofferraum. Es ist essentiell, das Muttertier vor Ort kennenzulernen und deren Gesundheitszustand zu prüfen.
Achten Sie zudem auf die Haltungsbedingungen. Wirken die Hunde sauber und aufgeschlossen? Lassen Sie sich auch den Impfpass und die Chip-Nummer zeigen. Ein detaillierter Kaufvertrag regelt alle Rechte und Pflichten. Leisten Sie keine Vorauszahlungen ohne persönlichen Kontakt. Seien Sie äußerst skeptisch bei Angeboten wie "Mops Welpen 300 Euro". Solche Preise deuten oft auf unseriöse Vermehrer hin, bei denen das Tierwohl keine Rolle spielt.
Die Preisspanne für einen gesunden Welpen aus einer verantwortungsvollen Zucht ist höher als bei Hobbyvermehrern, reflektiert aber die medizinische Vorsorge. Wer sich fragt "Wie viel kostet ein Mops?", muss mit einem Preis zwischen 1.200 und 2.500 Euro oder mehr rechnen. Faktoren wie die Abstammung, Papiere und die spezifische Zuchtform beeinflussen die Kosten. Ein Retromops oder Altdeutscher Mops liegt oft im oberen Preissegment, da hier gezielt auf die Verbesserung der Gesundheit hin gezüchtet wird.
Unterschiede ergeben sich auch aus der Quelle: Ein Züchter im VDH hat strengere Auflagen als eine reine Privatzucht, was sich im Preis niederschlägt. Ein schwarzer Mops-Welpe oder seltene Farben können ebenfalls teurer sein. Angebote, die deutlich unter dem Durchschnitt liegen, bergen Risiken. Oft sind diese "Billigwelpen" krank und verursachen später hohe Tierarztkosten. Im seriösen Kaufpreis sind Impfungen, Entwurmung, Chip und Erstuntersuchung einkalkuliert. Vorsicht ist geboten, wenn Sie einen "Mini Mops” kaufen möchten: Extrem kleine Züchtungen (Teacup) leiden oft unter massiven gesundheitlichen Problemen. Mischlingswelpen sind hingegen meist etwas günstiger als reinrassige Tiere.
Wenn Sie selbst Züchter sind oder aus privaten Gründen einen Hund vermitteln müssen, bietet Snautz als Online-Plattform die ideale Umgebung. Sie können kostenlos Kleinanzeigen erstellen, egal ob Sie Mops-Welpen verkaufen oder ein neues Zuhause für ein älteres Tier suchen. Aussagekräftige Fotos und eine ehrliche Beschreibung sind der Schlüssel zum Erfolg. Nutzen Sie Zusatzoptionen wie Top-Anzeigen, um mehr Interessenten zu erreichen.
Eine detaillierte Beschreibung des Charakters und des Gesundheitszustands erhöht die Verkaufschancen und filtert unpassende Anfragen vorab. Reagieren Sie zeitnah auf Nachrichten und vereinbaren Sie unkompliziert Besichtigungstermine. Die Plattform bietet Reichweite für regionale Suchen und steht für Seriosität und verbindet verantwortungsvolle Halter mit liebevollen Züchtern.
Der Preis für einen seriös gezüchteten Welpen liegt meist zwischen 1.200 und 2.500 Euro. Teurere Linien wie Retromöpse können darüber liegen. Seien Sie vorsichtig bei Preisen unter 800 Euro, da dies oft auf Massenvermehrung oder fehlende Gesundheitsvorsorge hindeutet. Qualität und Gesundheit haben ihren Preis.
Neben den Anschaffungskosten fallen laufende Ausgaben an. Rechnen Sie monatlich mit Kosten für hochwertiges Futter, Hundesteuer sowie Haftpflichtversicherung. Zudem sollten Rücklagen für regelmäßige Tierarztbesuche (Impfungen, Check-ups) gebildet werden. Ein kurzes Fell erfordert weniger Pflegeprodukte, aber die Gesundheitsvorsorge kann beim Mops kostenintensiver sein.
Seriöse Züchter erkennen Sie an der Zugehörigkeit zu einem Zuchtverband und der Transparenz ihrer Zuchtstätte. Sie zeigen Ihnen die Elterntiere, Gesundheitszeugnisse und beraten ausführlich. Auf Snautz finden Sie geprüfte Inserate und Züchterprofile, die Ihnen bei der Suche nach einem gesunden Mops-Hund helfen.
Ja, gelegentlich landen auch Welpen im Tierschutz, etwa aus Beschlagnahmungen. Häufiger finden Sie dort jedoch erwachsene Tiere. Ein Mops aus dem Tierheim ist eine wunderbare Option für Menschen, die einem Hund eine zweite Chance geben möchten und nicht zwingend einen Welpen aufziehen wollen.
Der klassische Standard-Mops hat oft eine sehr flache Nase und einen gedrungenen Körper. Der Retro-Mops oder Altdeutsche Mops wird hingegen mit dem Ziel gezüchtet, die Schnauze zu verlängern und den Körperbau sportlicher zu gestalten. Dies soll Atemprobleme verringern und die allgemeine Fitness des Hundes verbessern.
Absolut. Der Mops gilt als eine der familienfreundlichsten Hunderassen. Er ist meist geduldig, aggressionsfrei und sehr verspielt, was ihn zu einem tollen Partner für Kinder macht. Sein fröhliches Wesen sorgt für gute Laune im Alltag. Dennoch sollten Kinder den respektvollen Umgang mit dem Hund lernen.
Der Mops ist extrem menschenbezogen und leidet schnell unter Einsamkeit. Er ist ungern allein. Mit geduldigem Training kann er zwar stundenweise alleine bleiben, für Vollzeit-Berufstätige ohne Betreuungsmöglichkeit ist er jedoch weniger geeignet. Er braucht die Bindung an sein "Rudel".
Aufgrund der Kopfform neigen viele Möpse zur Brachyzephalie (Kurzkopfigkeit), was Atemprobleme und Schnarchen verursachen kann. Auch Augenentzündungen und Hautprobleme in den Falten sind möglich. Daher ist die Wahl eines Züchters, der auf freie Atemwege und Gesundheit (wie beim Retro Mops) achtet, von entscheidender Bedeutung.

