Der Rhodesian Ridgeback stammt ursprünglich aus dem südlichen Afrika und fasziniert durch seinen charakteristischen Haarkamm auf dem Rücken. Welpen dieser selbstbewussten Rasse benötigen konsequente Erziehung und viel Bewegung.
Ursprünglich stammt der Rhodesian Ridgeback aus dem südlichen Afrika und wurde dort für die Jagd auf Großwild, einschließlich Löwen, sowie zum Schutz von Farmen eingesetzt. Unter Kennern wird er oft liebevoll "RR", "Rhodesian" oder schlicht "Ridgeback" genannt. Diese stolzen Tiere vereinen Kraft mit Eleganz und besitzen einen Charakter, der sowohl selbstbewusst als auch bemerkenswert sensibel ist. Da sie ursprünglich sehr eigenständig Entscheidungen treffen mussten, gelten sie als äußerst intelligent und lösungsorientiert.
Ein Rhodesian Ridgeback bindet sich eng an seine Familie und zeigt sich loyal, bewahrt Fremden gegenüber jedoch oft eine gewisse aristokratische Distanz. Für eine artgerechte Haltung sind ausreichend Platz sowie ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot unerlässlich. Allerdings benötigt dieser Hund nicht nur körperliche Auslastung, sondern auch geistige Forderung und vor allem eine konsequente, aber niemals harte Hand.
Das unverwechselbare Markenzeichen der Rasse ist der "Ridge", ein Haarkamm auf dem Rücken, bei dem das Fell entgegen der normalen Strichrichtung wächst. Bezüglich der Fellfarben gibt der Standard ausschließlich Töne von Hellweizengold bis Rotweizengold vor. Wer nach einem schwarzen oder grauen Rhodesian Ridgeback sucht, wird bei seriösen Zuchten nicht fündig werden, da diese Farben im Rassestandard nicht vorgesehen sind oder auf Mischlinge hindeuten.
Weitere spannende Details finden Sie in unserem Rhodesian-Ridgeback-Rasseporträt.
Kleine Ridgebackwelpen sind überaus neugierige, verspielte und manchmal auch schon recht eigensinnige Wesen. In den ersten Lebenswochen, der sogenannten Prägephase, wird der Grundstein für ihr späteres Verhalten gelegt. Seriöse Züchter nutzen die Zeit zwischen der achten und zwölften Woche intensiv, um die Welpen an verschiedenste Alltagsreize zu gewöhnen. Folglich lernen die jungen Hunde Staubsaugergeräusche, Autofahrten sowie den Kontakt zu unterschiedlichen Menschen und anderen Tieren kennen.
Regelmäßige Besuche beim Züchter vor der endgültigen Abgabe sind essenziell, damit sich der Welpe bereits an Ihren Geruch und Ihre Stimme gewöhnen kann. Zudem haben Sie so die Möglichkeit, das Muttertier und die Interaktion der Geschwister untereinander zu beobachten. Ein guter Züchter übergibt seine Rhodesianwelpen niemals ungeimpft oder ohne Identifikationschip. Die erste Grundimmunisierung sowie eine mehrfache Entwurmung gehören zum Standardprogramm einer verantwortungsvollen Aufzucht.
Bevor der neue Mitbewohner einzieht, sollte die Erstausstattung bereitstehen, damit die Ankunft entspannt verläuft. Dazu gehören unter anderem:
Der sicherste Weg zu einem gesunden Hund führt über einen eingetragenen Züchter, der einem anerkannten Zuchtverein angehört. Hier unterliegen die Elterntiere strengen Gesundheitsprüfungen. Alternativ werden gelegentlich Rhodesian Ridgeback Welpen aus privater Hand angeboten. Hier sollten Sie jedoch genau prüfen, ob es sich um eine liebevolle Hobbyzucht oder eine ungeplante Vermehrung handelt.
Auch der Tierschutz ist eine Anlaufstelle: Gelegentlich suchen Rhodesian Ridgeback Welpen oder Junghunde, die ihre Familie verloren haben, ein neues Zuhause. Manchmal findet man dort auch Ridgeback-Mischlinge, die den Charme zweier Rassen vereinen. Snautz als Online-Plattform bietet Ihnen eine transparente Übersicht, um Rhodesian Ridgeback Welpen in der Nähe oder im weiteren Umkreis zu finden und sicher Kontakt aufzunehmen.
Die Anschaffung eines Hundes dieser Größe und Willensstärke erfordert eine ehrliche Selbsteinschätzung bezüglich des Zeitaufwands für Erziehung und Auslastung. Kaufen Sie niemals einen Welpen spontan oder aus Mitleid, ohne den Verkäufer und die Haltungsbedingungen persönlich gesehen zu haben. Ein seriöser Anbieter wird Sie sogar dazu ermutigen, mehrfach vorbeizukommen. Achten Sie darauf, dass das Muttertier anwesend ist, entspannt wirkt und sich liebevoll um den Nachwuchs kümmert.
Gesundheitliche Aspekte sind vor dem Kauf zwingend zu klären. Die Welpen sollten aufgeweckt wirken, klare Augen haben und keine Anzeichen von Durchfall oder Parasiten zeigen. Lassen Sie sich den Impfpass zeigen und bestehen Sie auf einen detaillierten Kaufvertrag. Dieser sichert Sie rechtlich ab und regelt oft auch ein Rückgaberecht im Notfall. Seien Sie misstrauisch bei Anzeigen mit verdächtig niedrigen Preisen oder wenn eine Übergabe auf einem Parkplatz vorgeschlagen wird.
Achten Sie bei der Auswahl zudem auf folgende Punkte:
Wer einen Rhodesian Ridgeback kaufen möchte, muss mit einem Anschaffungspreis rechnen, der die aufwendige Aufzucht widerspiegelt. Für einen Welpen aus einer seriösen Zucht mit VDH- oder anderen Verbandspapieren liegt der Rhodesian Ridgeback Preis meist zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Hunde ohne Papiere sind oft günstiger, jedoch fehlt hier meist die Garantie über die genetische Gesundheit der Vorfahren. Preisunterschiede zwischen einem Rhodesian Ridgeback Rüde und einer Hündin sind in der Regel marginal.
Welpen zu niedrigen Preisen können sich langfristig als Kostenfalle entpuppen. Sie stammen oft aus schlechten Haltungsbedingungen, was später zu hohen Tierarztkosten durch chronische Krankheiten oder Verhaltensstörungen führen kann. Die Investition in einen Hund aus kontrollierter Zucht zahlt sich durch Gesundheit und ein stabiles Wesen aus.
Bedenken Sie zudem die laufenden Kosten für einen Ridgeback. Neben dem Kaufpreis fallen Ausgaben für die Erstausstattung, hochwertiges Futter für einen großen Hund, Hundesteuer, Haftpflichtversicherung und regelmäßige Tierarztbesuche an. Auch die Gebühren für eine gute Hundeschule sollten im Budget eingeplant werden, da diese Investition das Zusammenleben entscheidend erleichtert.
Wenn Sie selbst Züchter sind und einen Wurf erwarten oder schweren Herzens einen erwachsenen Ridgeback abgeben müssen, bietet Snautz als Online-Plattform die ideale Umgebung. Sie können kostenlos Inserate erstellen, um verantwortungsbewusste Käufer zu erreichen. Um die Sichtbarkeit Ihrer Anzeige zu erhöhen, stehen Ihnen verschiedene Zusatzoptionen zur Verfügung, wie etwa das Hervorheben in der Suchliste oder eine Top-Positionierung.
Eine ansprechende Anzeige erhöht die Vermittlungschancen deutlich. Beschreiben Sie den Charakter der Tiere, fügen Sie hochwertige Fotos hinzu und geben Sie Auskunft über Gesundheitschecks sowie Ahnentafeln. Transparenz schafft Vertrauen bei Interessenten. Antworten Sie zeitnah auf Anfragen, um Besichtigungstermine zu koordinieren. Egal ob Sie gewerblich züchten oder als Privatperson inserieren – Snautz unterstützt Sie dabei, das perfekte Zuhause für Ihre Vierbeiner zu finden.
Der Preis für Rhodesian-Ridgeback-Welpen aus einer verantwortungsvollen Zucht bewegt sich in der Regel zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Dieser Betrag deckt Deckgebühren, Gesundheitsvorsorge, hochwertiges Futter und die intensive Betreuung ab. Angebote, die deutlich darunter liegen, sollten kritisch hinterfragt werden, da oft an der Gesundheit gespart wurde.
Rhodesian Ridgebacks gelten nicht als schwer erziehbar, wohl aber als anspruchsvoll. Aufgrund ihrer Intelligenz hinterfragen sie den Sinn von Kommandos und erfordern eine liebevolle, aber äußerst konsequente Führung ohne Härte. Geduld und positive Bestärkung sind der Schlüssel zum Erfolg. Für absolute Hundeanfänger ist Unterstützung durch einen Trainer ratsam.
Bei guter Sozialisierung und Erziehung kann der Rhodesian Ridgeback ein wunderbarer Familienhund sein. Er ist verschmust und loyal gegenüber seinem Rudel. Allerdings ist er kein Spielzeug für kleine Kinder; Regeln im Umgang sind beidseitig wichtig. Seine Größe und Kraft erfordern zudem, dass Kinder im Umgang mit ihm angeleitet werden.
Diese Rasse passt am besten zu aktiven Menschen, die gerne Zeit in der Natur verbringen und Freude an der Arbeit mit dem Hund haben. Sie eignen sich für Halter, die bereit sind, Zeit in Erziehung und Beziehung zu investieren. Couch-Potatoes oder Menschen mit wenig Zeit werden dem Bewegungsdrang des Ridgebacks kaum gerecht.

