Hunderasse Golden Retriever

Der Golden Retriever zählt zu den beliebtesten Hunderassen weltweit und überzeugt durch sein freundliches, ausgeglichenes Wesen. Ursprünglich für die Jagd gezüchtet, ist dieser Apportierhund heute ein geschätzter Familienbegleiter, der sich durch seine Leichtführigkeit und seinen sprichwörtlichen "Will-to-please" auszeichnet.

Herkunft und Geschichte des Golden Retrievers

Die Wurzeln des Golden Retrievers liegen im 19. Jahrhundert in Schottland. Dort begann Lord Tweedmouth mit der Zucht dieser Rasse, da er einen robusten und zuverlässigen Apportierhund für die Wasserjagd benötigte.

Die Entwicklung erfolgte durch die gezielte Kreuzung von gelben Retrievern mit dem heute ausgestorbenen Tweed Water Spaniel. Das Ergebnis war ein Hund mit einem sanften Maul, einer ausgeprägten Liebe zum Wasser und einem unermüdlichen Apportierwillen. Diese Eigenschaften machten ihn zum perfekten "Golden Hund" für die Jagd.

Während seine ursprüngliche Verwendung klar auf die Apportierarbeit bei der Jagd auf Wasserwild ausgerichtet war, hat sich sein Einsatzgebiet heute stark erweitert. Der Golden Retriever ist weltweit als Familienhund, Therapiehund, Assistenzhund und Rettungshund geschätzt.

Seit dem 20. Jahrhundert erfreut sich die Rasse auch in Deutschland großer Beliebtheit und zählt zu den populärsten Hunderassen überhaupt. Anders als bei Rassen wie dem Deutschen Schäferhund (DSH) haben sich im deutschen Sprachraum keine gebräuchlichen Abkürzungen für den Golden Retriever etabliert.

Größe, Gewicht und Erscheinungsbild

Der Golden Retriever ist ein mittelgroßer bis großer Hund mit einem harmonischen und kräftigen Körperbau. Seine Proportionen sind ausgeglichen und verleihen ihm eine elegante und gleichzeitig kraftvolle Ausstrahlung. Die Endgröße und das finale Gewicht erreicht ein Golden Retriever mit etwa 18 bis 24 Monaten.

Größe und Gewicht

Die Widerristhöhe, also die Schulterhöhe des Golden Retrievers, unterscheidet sich bei Rüden und Hündinnen. Rüden erreichen eine Höhe von 56 bis 61 cm, während Hündinnen mit 51 bis 56 cm etwas kleiner sind.

Auch beim Gewicht gibt es Unterschiede. Das Gewicht eines Golden Retriever Rüden liegt idealerweise zwischen 30 und 34 kg. Ein Weibchen ist mit 25 bis 32 kg etwas leichter. Um die Entwicklung im Auge zu behalten, kann eine Gewichtstabelle oder Gewichtskurve für Welpen helfen, ein gesundes Wachstum sicherzustellen.

Das Fell des Golden Retrievers

Charakteristisch für die Hunderasse Golden Retriever ist ihr langes, glattes oder leicht gewelltes Fell. Es besitzt eine dichte, wasserabweisende Unterwolle, die den Hund vor Kälte und Nässe schützt. Regelmäßige Fellpflege ist daher unerlässlich.

Die typischen Fellfarben spiegeln sich im Namen wider und reichen von einem hellen Creme bis zu einem satten Dunkelgolden. Ein rein weißer Golden Retriever ist im Rassestandard nicht vorgesehen, auch wenn es sehr helle Exemplare gibt. Kleine weiße Abzeichen an der Brust sind jedoch akzeptiert. Eine deutliche Befederung an der Rute, den Läufen und der Brust unterstreicht sein elegantes Erscheinungsbild.

Unterschiedliche Linien und Typen

Innerhalb der Rasse haben sich über die Zeit verschiedene Typen entwickelt, die sich leicht in Aussehen und Temperament unterscheiden. Es gibt keine "kleine Rasse" des Golden Retrievers, aber es existieren unterschiedliche Linien.

Eine Unterscheidung erfolgt oft zwischen Arbeitslinien ("Field Trial") und Showlinien. Hunde aus Arbeitslinien sind oft schlanker, agiler und besitzen einen höheren Arbeitswillen, während Showlinien-Hunde einen kräftigeren Körperbau und ein ruhigeres Temperament aufweisen.

  • Britischer Golden Retriever: Dieser Typ, oft als englische Linie bezeichnet, hat meist einen kräftigeren Körperbau, einen breiteren Kopf und kommt häufiger in helleren Cremefarben vor.
  • Amerikanischer Golden Retriever: Er ist tendenziell etwas schlanker und hochbeiniger als sein britisches Pendant. Dunklere Goldtöne sind hier häufiger anzutreffen.
  • Kanadischer Golden Retriever: Dieser Typ hat oft etwas längere Beine und eine weniger dichte Befederung als die beiden anderen Linien.

Es ist wichtig zu wissen, dass umgangssprachliche Bezeichnungen wie "Red Retriever" oder "Red River Hund" keine offiziellen Farbbezeichnungen laut Rassestandard sind, sondern sich auf Tiere mit einem besonders dunklen, rötlichen Goldton beziehen.

Charakter und Wesen

Der Charakter des Golden Retrievers ist einer der Hauptgründe für seine immense Beliebtheit. Er besitzt ein freundliches und ausgeglichenes Temperament, das ihn zum idealen Familienhund macht. Er ist sehr menschenbezogen, anhänglich und oft ausgesprochen verschmust.

Seine ausgeprägte "Will-to-please"-Mentalität bedeutet, dass er seinem Besitzer gefallen möchte. Dies macht ihn sehr arbeitsfreudig und lernbereit, was die Erziehung erleichtert. Daher gilt der Golden Retriever als sehr gut für Anfänger geeignet, solange diese bereit sind, ihm die nötige Führung und Beschäftigung zu bieten.

Gegenüber Kindern zeigt er sich meist geduldig und sanft. Auch die Sozialverträglichkeit mit anderen Hunden und Haustieren ist in der Regel unproblematisch, sofern er früh und gut sozialisiert wurde. Sein verspieltes Verhalten behält er oft bis ins hohe Alter bei, und seine Apportierfreude ist besonders bemerkenswert.

Manchmal wird im Zusammenhang mit der Rasse vom sogenannten "Golden-Retriever-Syndrom" gesprochen. Dies ist keine Krankheit, sondern eine liebevolle Umschreibung für seine oft übertriebene Gutmütigkeit und das Fehlen jeglicher Wachsamkeit gegenüber Fremden. Er begrüßt Einbrecher meist genauso freudig wie den Postboten.

Rassestandard und Anerkennung

Der Golden Retriever wird von der Fédération Cynologique Internationale (FCI), dem weltgrößten kynologischen Dachverband, offiziell anerkannt. Dort wird er in der Gruppe 8 (Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde) und Sektion 1 (Apportierhunde) unter der Standard-Nummer 111 geführt.

Auch andere große Zuchtverbände wie der britische The Kennel Club (UK) und der American Kennel Club (AKC), wo er zur "Sporting Group" zählt, führen die Rasse. In Deutschland betreuen verschiedene Zuchtvereine, die unter dem Dach einer nationalen Organisation agieren, die Zucht nach dem festgelegten Rassestandard. Dieser Standard definiert detailliert Merkmale wie Größe, Proportionen, Gangwerk, Fell und natürlich das gewünschte Wesen.

Haltung und Pflege des Golden Retrievers

Die Haltung eines Golden Retrievers ist erfüllend, stellt aber auch einige Anforderungen an den Besitzer. Ausreichend Bewegung, konsequente Erziehung und regelmäßige Pflege sind für ein glückliches Hundeleben unerlässlich.

Platzbedarf und Auslauf

Wie viel Auslauf braucht ein Golden Retriever am Tag? Als aktiver Hund benötigt er mindestens ein bis zwei Stunden tägliche Bewegung, gerne auch mehr. Dies sollte eine Mischung aus Spaziergängen, freiem Lauf und gezielter Beschäftigung sein.

Obwohl ein Haus mit Garten ideal ist, kann er bei ausreichend Auslauf und geistiger Auslastung auch in einer größeren Wohnung gehalten werden. Besonders wichtig ist es, Junghunde nicht zu überlasten, um Gelenkprobleme zu vermeiden. Eine bewährte Faustregel lautet hier: etwa fünf Minuten Bewegung pro Lebensmonat am Stück, und das mehrmals täglich.

Beschäftigung und Training

Dank seiner Herkunft ist der Golden Retriever für Aufgaben geschaffen, die seine Intelligenz und seinen Apportierinstinkt fordern. Dazu gehören Apportiertraining, Dummyarbeit und natürlich die Wasserarbeit.

Die Ausbildung gestaltet sich aufgrund seiner Lernfreude meist unkompliziert. Hundesportarten wie Agility, Obedience oder Mantrailing sind ebenfalls hervorragende Möglichkeiten zur geistigen und körperlichen Auslastung. Eine regelmäßige Beschäftigung ist notwendig, um Verhaltensproblemen vorzubeugen. Mit entsprechendem Training kann ein Golden Retriever auch lernen, stundenweise alleine zu Hause zu bleiben. Die Stubenreinheit erlernen die meisten Welpen innerhalb weniger Wochen.

Fellpflege

Das wunderschöne, lange Fell benötigt regelmäßige Pflege. Es sollte zwei- bis dreimal pro Woche gründlich gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden und lose Haare zu entfernen. Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst ist tägliches Bürsten ratsam.

Wie oft muss man einen Golden Retriever waschen? So selten wie möglich. Gebadet werden sollte er nur, wenn er stark verschmutzt ist, da zu häufiges Waschen den natürlichen Schutzfilm der Haut stören kann. Zudem sollten die Ohren regelmäßig auf Sauberkeit kontrolliert und die Krallen bei Bedarf gekürzt werden.

Sozialisation

Eine frühe und umfassende Sozialisation ist für jeden Hund von großer Bedeutung. Der Welpe sollte behutsam an verschiedene Menschen, andere Hunde, Geräusche und Umweltreize gewöhnt werden. Der Besuch einer Welpenspielgruppe und einer Hundeschule ist sehr zu empfehlen, um die Grundlagen für ein entspanntes Miteinander zu legen und die Erziehung mit positiver Verstärkung zu festigen.

Gesundheit und Ernährung

Die Gesundheit ist ein zentrales Thema bei dieser Rasse. Eine verantwortungsbewusste Zucht und eine artgerechte Haltung tragen maßgeblich zu einem langen und gesunden Hundeleben bei.

Lebenserwartung und Alter

Wie viele Jahre lebt ein Golden Retriever? Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 10 bis 12 Jahren. Sowohl Rüden als auch Hündinnen haben eine ähnliche Lebensspanne. Bei guter Pflege und ohne schwere Erkrankungen können manche Hunde auch 13 oder 14 Jahre alt werden. Ein Golden Retriever gilt mit etwa 18 bis 24 Monaten als ausgewachsen. Veränderungen im Verhalten, Appetitlosigkeit und ein erhöhter Rückzug können Anzeichen sein, die den nahenden Abschied ankündigen.

Typische Gesundheitsprobleme

Wie viele Rassehunde neigt auch der Golden Retriever zu bestimmten Erbkrankheiten. Seriöse Züchter testen ihre Zuchttiere auf diese Krankheiten, um das Risiko für die Nachkommen zu minimieren. Zu den häufigsten Gesundheitsproblemen zählen:

  • Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED)
  • Augenerkrankungen wie die Progressive Retina-Atrophie (PRA)
  • Herzerkrankungen
  • Ohrenentzündungen aufgrund der hängenden Ohren
  • Eine hohe Anfälligkeit für Krebserkrankungen, die leider die häufigste Todesursache bei der Rasse ist.
  • Neigung zu Übergewicht durch seine große Fressfreude.

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für ein gesundes Leben. Ein hochwertiges Futter mit einer an Alter, Gewicht und Aktivitätslevel angepassten Nährstoffzusammensetzung ist ideal. Welpen benötigen ein spezielles Futter, das ihr Wachstum optimal unterstützt. Wegen seiner Neigung zu Übergewicht sollte die Futtermenge genau bemessen und Leckerlis nur in Maßen gegeben werden. Frisches Wasser muss selbstverständlich immer zur Verfügung stehen.

Allergikerfreundlichkeit

Aufgrund seines starken Haarens ist der Golden Retriever nicht für Allergiker geeignet. Er verliert das ganze Jahr über Haare und produziert zudem Allergene über Hautschuppen und Speichel, die bei empfindlichen Menschen Reaktionen auslösen können.

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Besonderheiten des Golden Retrievers

Der Golden Retriever besitzt einige Merkmale, die ihn von anderen Rassen unterscheiden. Seine außergewöhnliche "Soft Mouth" Fähigkeit, also ein sehr weiches Maul, ermöglicht es ihm, Beute wie Wildvögel unbeschädigt zu apportieren.

Seine ausgeprägte Affinität zum Wasser ist unverkennbar. Er liebt es zu schwimmen und aus dem Wasser zu apportieren. Zudem behält er seinen verspielten und jugendlichen Welpencharakter oft sehr lange bei. Seine hohe Arbeitsbereitschaft und sein Einfühlungsvermögen machen ihn zu einem herausragenden Therapie- und Assistenzhund. Ein Nachteil für manchen Halter: Seine angeborene Freundlichkeit gegenüber jedem macht ihn zu einem ungeeigneten Wachhund.

Ähnliche Rassen und Vergleiche

Wer sich für einen Golden Retriever interessiert, zieht oft auch andere Retriever-Rassen in Betracht. Der Labrador Retriever ist ihm im Wesen sehr ähnlich, hat aber ein kürzeres Fell und gilt als noch etwas aktiver. Der Flat Coated Retriever ist meist schlanker und lebhafter.

Andere familienfreundliche Rassen ähnlicher Größe sind der Hovawart, der jedoch deutlich wachsamer und territorialer ist, und der Berner Sennenhund, der ruhiger, aber auch größer ist. Der kleinere Nova Scotia Duck Tolling Retriever teilt die Apportierfreude des Golden Retrievers.

Anschaffung eines Golden Retrievers

Die Entscheidung für einen Hund sollte wohlüberlegt sein. Ein Golden Retriever wird für über ein Jahrzehnt ein treues Familienmitglied sein und bringt viel Freude, aber auch Verantwortung mit sich.

Wichtige Fragen vor dem Kauf

Bevor Sie einen Golden Retriever kaufen, sollten Sie sich und Ihrer Familie einige ehrliche Fragen stellen:

  • Haben wir genug Zeit für tägliche Spaziergänge, Pflege und Training?
  • Sind alle Familienmitglieder einverstanden und gibt es Allergien?
  • Sind die finanziellen Mittel für Futter, Tierarzt, Versicherung und Hundesteuer vorhanden? Die Höhe der Hundesteuer variiert je nach Wohnort.
  • Ist die Hundehaltung in unserer Wohnung oder unserem Haus erlaubt?
  • Wer kümmert sich um den Hund im Urlaub oder bei Krankheit?
  • Was ist besser, Hündin oder Rüde? Dies ist meist eine persönliche Präferenz, da sich die Geschlechter im Wesen nur geringfügig unterscheiden.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Wenn Sie sich für den Kauf eines Golden-Retriever-Welpen entscheiden, achten Sie auf Seriosität. Ein verantwortungsvoller Züchter oder Verkäufer wird Ihnen erlauben, das Muttertier und die Aufzuchtbedingungen vor Ort zu besichtigen. Die Welpen sollten neugierig, verspielt und sauber sein.

Lassen Sie sich Gesundheitsnachweise der Elterntiere und den Stammbaum zeigen. Die Welpen sollten nicht vor der achten Lebenswoche abgegeben werden, mehrfach geimpft und entwurmt sein. Ein schriftlicher Kaufvertrag gibt beiden Seiten Sicherheit. Leisten Sie keine Anzahlung, ohne den Hund und den Verkäufer persönlich getroffen zu haben.

Was kostet ein Golden Retriever?

Die Kosten für einen Hundewelpen von einem seriösen Golden-Retriever-Züchter liegen in der Regel zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Der Preis hängt von der Zuchtlinie, den Erfolgen der Elterntiere und den durchgeführten Gesundheitsuntersuchungen ab. Die Kosten für einen Golden-Retriever-Mischling liegen meist darunter.

Hinzu kommen monatliche Kosten für Futter, Tierarztvorsorge, Versicherungen und Steuern von etwa 100 bis 150 Euro. Für die Erstausstattung (Leine, Körbchen, Näpfe etc.) sollten Sie einmalig 200 bis 500 Euro einplanen.

Wo kann man Golden Retriever kaufen?

Es gibt verschiedene Wege, einen Golden Retriever zu finden. Seriöse Züchter bieten den Vorteil von Gesundheitstests, einem Stammbaum und einer guten Sozialisation, haben aber oft höhere Preise und Wartelisten. Manchmal geben auch Privatpersonen erwachsene Hunde oder Welpen ab. Hier sind die Preise oft niedriger, aber es gibt keine Garantien bezüglich Gesundheit und Herkunft. Eine wunderbare Option ist ein Golden Retriever aus dem Tierheim oder der Tierschutz, denn viele Hunde warten dort auf eine zweite Chance.

Snautz als Online-Plattform bietet eine seriöse und übersichtliche Möglichkeit, Golden Retriever zu kaufen und zu verkaufen. Hier schalten sowohl Züchter als auch Privatpersonen und Tierschutzorganisationen ihre Inserate. So finden Interessenten Golden-Retriever-Welpen und erwachsene Hunde aus verschiedenen Linien.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet ein Baby-Golden-Retriever?

Ein Golden-Retriever-Welpe von einem seriösen Züchter kostet in der Regel zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Der Preis rechtfertigt sich durch umfangreiche Gesundheitstests der Elterntiere, eine sorgfältige Aufzucht und Sozialisation sowie alle notwendigen Papiere. Seien Sie vorsichtig bei Angeboten, die deutlich unter diesem Preis liegen.

Ist ein Golden Retriever für Anfänger geeignet?

Ja, der Golden Retriever ist aufgrund seines freundlichen, geduldigen und lernwilligen Wesens sehr gut für Hundeanfänger geeignet. Sein "Will-to-please" erleichtert die Erziehung. Dennoch benötigen auch diese Hunde eine konsequente, liebevolle Führung, ausreichend Bewegung und geistige Auslastung. Der Besuch einer Hundeschule ist immer empfehlenswert.

Wie viel Auslauf braucht ein Golden Retriever am Tag?

Ein erwachsener Golden Retriever benötigt mindestens ein bis zwei Stunden Auslauf pro Tag, idealerweise auf mehrere Spaziergänge verteilt. Wichtig ist eine Mischung aus ruhigem Laufen, freiem Toben und geistiger Beschäftigung wie Apportierspielen. Eine Unterforderung kann zu unerwünschtem Verhalten führen, daher ist Aktivität ein Muss.

Was ist die häufigste Todesursache bei Golden Retrievern?

Leider sind Krebserkrankungen die häufigste Todesursache bei Golden Retrievern. Studien zeigen, dass etwa 60 % der Hunde dieser Rasse an Krebs sterben, insbesondere an Formen wie dem Hämangiosarkom und dem Lymphom. Regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind daher besonders wichtig, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Wie viele Jahre lebt ein Golden Retriever?

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Golden Retrievers liegt bei 10 bis 12 Jahren. Eine artgerechte Ernährung, regelmäßige Bewegung, eine gute tierärztliche Versorgung und eine verantwortungsvolle Zuchtauswahl können dazu beitragen, dass ein Hund ein langes und gesundes Leben führt. Einige wenige Exemplare werden auch 13 oder 14 Jahre alt.

Ursprung:
Großbritannien
FCI-Nummer:
111
FCI-Gruppe & Sektion:
Gruppe 8 > Sektion 1
Kennel Club (KC):
Gundog Group
American Kennel Club (AKC):
Sporting Group
Größe:
Hündin 51 bis 56 cm
Rüde 56 bis 61 cm