Hunderasse Deutsche Dogge

Hier finden Sie nützliche Informationen zur Hunderasse Deutsche Dogge. Wesen, Herkunft und andere Merkmale können Sie dem unten stehenden Rasseportrait entnehmen. Beachten Sie auch unser Deutsche Dogge-Bild.

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andere Namen: Großer Däne, Ulmer Dogge, Englische Dogge, Dänische Dogge, Hatzrüde, Saupacker, Große Dogge
Herkunft: Deutschland
Größe: 72 bis 80 cm
Gewicht: -
FCI: Nr. 235, Gruppe 2

Die Deutsche Dogge ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 2, Sektion 2.1, Standard Nr. 235). Die Rasse ist der offizielle State Dog des US-Bundesstaats Pennsylvania.

Inhaltsverzeichnis

  • 1Herkunft und Geschichtliches
    • 1.116. bis 18. Jahrhundert
    • 1.219. Jahrhundert
  • 2Beschreibung
  • 3Wesen
  • 4Krankheiten
  • 5Größter Hund
  • 6Rechtslage
  • 7Quellen
    • 7.1Einzelnachweise
    • 7.2Weblinks

Herkunft und Geschichtliches

Vor allem in der kynologischen Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurden Versuche unternommen, die doggenartigen europäischen Hunde, wie der Englischen Bulldogge, des Mastiffs der Bordeauxdogge sowie der Deutschen Dogge auf antike oder gar frühgeschichtliche Hundetypen zurückzuführen. Ob diese Zusammenhänge bestehen, ist ungewiss. So besaßen bereits die Assyrer vor über 4000 Jahren große, schwerfällige, stumpfschnauzige, kurz behaarte Kampfhunde, denen teils zugeschrieben wurde, Vorläufer der heutigen Doggen zu sein. Auch eine Verwandtschaft mit der Tibet-Dogge wurde vermutet; dies wurde inzwischen durch einen Vergleich der mitochondrialen DNA verschiedener Hunderassen einschließlich der von Tibetdoggen widerlegt.[1] Möglicherweise wurden die Doggen-Urahnen von den Kelten nach England und Irland gebracht. Im 2. Jahrhundert kämpften die „breitmäuligen Hunde Britanniens“, bei denen es sich um Doggen gehandelt haben könnte, in römischen Zirkuskämpfen die Hunde von Molossis nieder, welche zuvor als die stärksten Hunde galten.

16. bis 18. Jahrhundert

Die Geschichte der Deutschen Dogge lässt sich vom Anfang des 16. Jahrhunderts an lückenlos verfolgen. Damals wurden von England her starke, hochläufige Hunde eingeführt, die aus Kreuzungen des breiten Mastiffs mit dem großen irischen Wolfshund stammten. Es handelte sich aber wohl noch um keine verfestigte Rasse nach heutigem Verständnis, sondern eben um Kreuzungsergebnisse mit durchaus unterschiedlichen Phänotypen.[2] Die Zucht dieser Hunde, welche man als „Englische Docken“, „Englische Tocken“ oder „Englischer Hund“ bezeichnete, wurde in Deutschland seit Anfang des 17. Jahrhunderts selbständig betrieben.[3][4]

„Es kommet solche grosse Art von Hunden eigentlich aus Engelland oder Irrland, welche grosse Herren vor diesem anfänglich aus solchen Ländern mit vielen Unkosten haben bringen lassen, sie werden aber jetziger Zeit nicht mehr so weit gehohlet, sondern in Teutschland an grosser Herren Höfen von Jugend auf erzogen und zur Pracht erhalten, auch nach ihrer Grösse, guten Gewächs, Schönheit und Farben unterschieden und aestimieret.“[5]

Der Begriff „Docke“ oder Dogge ist auf das englische Wort für Hund, „dog“, zurückzuführen. Der Name „Englische Dogge“ / „Englischer Hund“ hielt sich bis ins 19. Jahrhundert.[6] Im Laufe der Jahrhunderte wurde diese Benennung aber nicht mehr als Herkunftsbezeichnung im eigentlichen Sinne verstanden, sondern sollte diesen Hundetyp bezeichnen und seine spezielle Eigenartigkeit hervorheben. In diesem Sinne wurden auch die Zwinger der Doggen als der „englische Stall“ und ihre Pfleger als „englische Hunds-Jungen“ bezeichnet.[2] In ähnlicher Weise wurden auch andere Hundetypen mit anderen Landesbezeichnungen belegt, beispielsweise „dä(h)nische“, was darauf hinweisen sollte, dass es sich um besondere von anderen Hunden zu unterscheidende Typen handelte, ohne, dass dazu auch tatsächlich eine herkunftsmäßige Verbindung bestehen musste.[7]

Als Bären-, Eber- und Hirschhunde wurden sie an Fürstenhöfen gehalten, wo die schönsten und stärksten als „Kammerhunde“ mit vergoldetem Halsband des Nachts im Schlafgemach des Fürsten blieben. Sie bekamen gemeinhin große Lagerstätten mit Polstern oder Bärenhäuten. Die am zweitschönsten Geratenen bekamen silberne Halsbänder und wurden „Leibhunde“ genannt.[8][9] Zumindest von den Kammer-Hunden versprach man sich des Nachts Schutz vor Attentätern; zugleich wurde bei den Kammer- und Leibhunden besonders auf Sozialisierung und Führigkeit geachtet.[5] Die übrigen nannte man nur Englische Doggen[10]; sie erhielten keine besonderen Halsbänder und wurden im „englischen Stall“ gehalten.

Diese Einteilung der in drei Stufen „ästimierten“ und „separierten“ Hunde, legt nahe, dass bei der Zucht entsprechend verfahren wurde und Tiere mit höherem Zuchtwert beim jagdlichen Einsatz besonders geschont wurden. Aber auch die gewöhnlichen Englischen Doggen waren so wertvoll, dass man sie nicht leichtfertig einsetzte.

Bei Saujagden wurden zunächst die Saufinder vorausgeschickt, die die Wildschweine durch Verbellen anzeigten und damit die Saurüden auf selbige aufmerksam machten. Die Saurüden hetzten die Wildschweine dann aus dem Wald ins Freie.[11][12] Sofern vorhanden, konnten auch noch sogenannte Courshunde hinzukommen, womit meist Kreuzungen verschiedener Hundetypen gemeint waren. Erst dann wurden die Doggen auf die Wildschweine gehetzt, die sie zu packen bzw. zu decken, also festzuhalten hatten, bis sie vom Jäger abgefangen, also mit einer Stichwaffe getötet wurden. Zu ihrem eigenen Schutz trugen die Doggen Panzer aus dickgefüttertem Stoff, die mit Fischbeinstäben an der Bauchseite verstärkt waren.

Bei der Jagd auf Bären wurden zunächst die Bärenbeißer eingesetzt, um den Bären zu ermüden. Erst danach fanden die Doggen Verwendung und der Bär wurde in gleicher Weise, wie bei der Saujagd, erlegt.

19. Jahrhundert

Als die Jagdbräuche sich, vor allem durch das Aufkommen von Schußwaffen, änderten und die Hetzjagden aufhörten, wurden die Doggen nicht mehr gebraucht. Viele der an den Hetzjagden beteiligten Hundetypen, wie der Saufinder, die Saurüden (Sauhunde), die Courshunde und die Bärenbeißer verschwanden. Auch die Dogge wurde selten und hielt sich nur noch als Liebhaberhund. Maßgeblich im ländlichen Württembergischen hielt sie sich als der Ulmer Hund bzw. Ulmer Dogge.

Zur Mitte des 19. Jahrhunderts fand sie mit dem Aufkommen des Rassehunde-Wesens und dem Anstieg des Interesses an diesen Rassehunden unter den Namen „Ulmer Dogge“ und „Dänische Dogge“ wieder in größerem Umfang Beachtung. Im englischsprachigen Ausland wurde sie dabei ursprünglich als „German Boarhound“ bezeichnet. Da diese Bezeichnung der Verwendung und dem Vertrieb als Luxushund nicht zuträglich war, soll versucht worden sein, die Bezeichnung „German Mastiff“ oder „German Dogge“ einzuführen, was dann dazugeführt habe, dass die Bezeichnung „Grand Danois“ bevorzugt wurde.[3] Im Zuchtbuch Englands wurde der Name „German Boarhound“ „nicht vor 1894“ in „Great Dane“ geändert.[13]

Auf der ersten größeren deutschen Hundeausstellung 1863 in Hamburg wurden acht Hunde als „dänische“ und sieben als Ulmer Doggen ausgestellt. Dies wiederholte sich 1869 auf einer Altonaer Ausstellung, obwohl keiner dieser Hunde aus Dänemark kam oder abstammte. Erst 1876 wurde den Züchtern der „dänischen“ und der Ulmer Doggen-Schläge anlässlich einer Hundeausstellung in Hamburg durch die Preisrichter vorgeschlagen, sich auf den gemeinsamen Namen „Deutsche Dogge“ zu verständigen.[14]

Am 12. Januar 1888 wurde in Berlin mit dem Deutsche Doggen Club der erste Rassezuchtverein Deutschlands für Hunde gegründet.[15]

Dennoch konnte sich der Name „Deutsche Dogge“ erst nach und nach durchsetzen. Der Züchter Otto Friedrich, aus dessen Zucht, „Tyras II.“, der Nachfolger von Bismarcks Lieblings-Dogge stammte, vertrieb noch 1889 sowohl die Varietät der „Ulmer“ als auch die der „dänischen“ Dogge unter diesen Bezeichnungen. Die letztere sei aus einer Kreuzung der Ulmer Dogge mit dem Englischen Windhund entstanden und etwas kleiner sowie weniger massig als die Ulmer Dogge.[16]Leonhard Hoffmann bezeichnete sie noch im Jahre 1900 als die „Ulmer Dogge“, „heutige sogenannte Deutsche Dogge“.[17]

Otto von Bismarck besaß seit seiner Jugend Doggen. Von seiner Dogge „Ariel“ vermochte er sich selbst während seiner Zeit als Student der Rechtswissenschaften ab 1832 in Göttingen nicht zu trennen. Im Kaiserreich wurden die Tiere gelegentlich als „Reichshunde“ bezeichnet.[18]

Beschreibung

Schwarzweiß gefleckte Dogge.

Die Deutsche Dogge ist eine der größten Hunderassen; die FCI gibt eine Mindestgröße von 80 cm bei Rüden und 72 cm bei Hündinnen an.

„Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem großen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau, Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, mit einer wohlproportionierten Linienführung sowie mit ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.“

– Rassestandard der FCI[19]

Der heutige Rassestandard beschreibt insgesamt fünf Farben in den drei Farbschlägen „Gelb und Gestromt“, „Gefleckt und Schwarz“, sowie „Blau“.

Gelbe Doggen sind solche von hellgoldgelb bis goldgelber Farbe mit schwarzer Maske. Gestromte Doggen haben die Grundfarbe der Gelben mit schwarzen, möglichst gleichmäßig und klar gezeichneten in Richtung der Rippen verlaufenden Streifen. Auch hier ist die Maske erwünscht. Im Gelb-Gestromten Farbschlag sind kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen.

Gefleckte Doggen, sogenannte „Tigerdoggen“ (Harlekin- & Diamantdogge sind ebenfalls geläufige Begriffe) sind in ihrer Grundfarbe Reinweiß - möglichst ohne Stichelung - mit über den ganzen Körper gut verteilten, ungleichförmigen, zerrissenen lackschwarzen Flecken. Schwarze (aus Geflecktzucht) sollen von lackschwarzer Farbe sein, wobei weiße Abzeichen zulässig sind. Spezielle Formen der Schwarzen aus Gefleckt sind die „Manteltiger“ bei denen das Schwarz den Körper wie mit einem Mantel bedeckt und dabei Fang, Hals (ringsherum), Brust, Bauch, Läufe und Rutenspitze weiß sein können. Des Weiteren gibt es noch die „Plattenhunde“, bei denen große schwarze Platten auf dem sonst weißen Körper verteilt sind. Bei den Gefleckten sind graue oder bräunliche Fleckenanteile nicht erwünscht, zudem sind sie nicht leicht zu züchten, denn ideal gezeichnete Tiere sind nicht reinerbig (Amseldoggen) - nur ca. 10 % der Jungen sind gut gefleckt. „Schwarze Schafe“ sind die „Grautiger“, die im Gefleckt-Schwarzen Farbschlag regelmäßig fallen (ca. 10 %), sind nach FCI nicht erwünscht, führen aber auch nicht zur Disqualifikation. Sie sehen wie die Gefleckten aus, aber die Grundfarbe ist grau (daher der Name).

Blaue Doggen sind von rein stahlblauer Farbe. Weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind zugelassen. Im Blauen Farbschlag fallen ebenfalls schwarze Hunde, die aber im Gegensatz zu den Schwarzen aus Gefleckt meist nur kleinere weiße Abzeichen an Brust und Pfoten haben. Obwohl bei der Zucht ganz klar getrennt, werden die schwarzen Doggen aus Geflecktzucht und aus blauen Doggen auf Ausstellungen in eine gemeinsame Kategorie eingeteilt.

Blaue Dogge, 14 Wochen alt.

Die drei Farbschläge dürfen in der Zucht keinesfalls untereinander gemischt werden (DDC) - Ausnahmen bilden hier die sogenannten Sanierungszuchten, bei denen blaue oder gelbe Doggen in den Gefleckt-Schwarzen Farbschlag eingekreuzt werden. Dadurch sind weitere Fehlfarben entstanden, wie die Porzellandogge, Blaumanteltiger, Gelbmanteltiger, Braungefleckte, Blaugefleckte und andere.

Fast weiße Doggen sind seit dem Verbot der Gefleckt-mal-Gefleckt-Verpaarung selten geworden. Die Gefleckten Hunde können, müssen aber nicht Träger des Merle-Gens sein, das intermediär vererbt wird. Nach der mendelschen Regel hat man eine 25%ige Chance aus einer solchen Verpaarung weiße, blinde und taube Welpen zu bekommen. Da diese nicht normal lebensfähig sind, ist eine Gefleckt-Gefleckt-Verpaarung Qualzucht und in Deutschland seit den 1990er Jahren verboten.

Wesen

Im Rassestandard der Deutschen Dogge wird ihr Wesen als freundlich, liebevoll und anhänglich beschrieben. Deutsche Doggen haben eine sehr hohe Reizschwelle. Im Umgang mit Menschen und Hunden sind sie sehr verträglich. Bei entsprechender Sozialisierung ist auch das Zusammenleben mit anderen Haustieren kein Problem.

Die Dogge nimmt interessiert am Leben ihrer Menschen teil und möchte bei allem dabei sein. Sie ist trotz ihres menschenbezogenen Charakters weniger unterwürfig als die meisten anderen Rassen.[20]

Krankheiten

Besonders auf Grund ihrer Größe neigen Doggen zu bestimmten rassespezifischen Erkrankungen. Dazu gehören vor allem die dilatative Cardiomyopathie (kurz DCM, Herzmuskelerkrankung), Hüftgelenksdysplasie sowie Magendrehung und Knochenkrebs. Die Gefahr degenerativer Knochenerkrankungen kann nur durch hochqualitative Fütterung bereits im Jugendalter vermindert werden. Besonders gilt es dabei, auf ein passendes Kalzium-Phosphor-Verhältnis zu achten, das mindestens 1,2 : 1, besser jedoch 1,6 : 1 betragen sollte. In einer Studie in den USA und Kanada aus dem Jahr 1992, bei der 87 Hunderassen auf HD-Befallshäufigkeit getestet wurden, waren von 3824 getesteten Doggen nur 13,7 % von HD betroffen. Von diesen litten 9,6 % an leichter HD, 3,4 % an mittlerer HD und 0,5 % an schwerer HD. Außerdem gab es 1,5 % Grenzfälle, die zwischen keiner und leichter HD stehen. In Deutschland liegt die HD-Rate deutlich höher, laut dem Almanach des DDC aus dem Jahr 1989/90 lag diese zwischen 1973 und 1990 bei durchschnittlich 38,97 %. 1997 bis 1999 war die durchschnittliche Befallsquote auf 18,76 % gefallen.[21]

Durch Züchtungsfehler können ebenfalls bestimmte Krankheiten bei den Hunden ausgelöst werden. So führt beispielsweise eine übermäßige Ausbildung der Lefzen, die durch gezielte Züchtung entsteht, häufig zu einer Bindehautentzündung. Weiterhin neigen viele Doggen dazu, sich den empfindlichen Schwanz an Gegenständen oder gar an sich selbst aufzuschlagen. Die daraus resultierenden Verletzungen erzwingen manchmal sogar eine Amputation des Schwanzes.

Auch sonst erweisen sich Doggen als relativ krankheitsanfällig. Verschiedene krebsartige Erkrankungen sind symptomatisch für die alternde Dogge. 28 Prozent der Deutschen Doggen sterben vor dem Alter von fünf Jahren, 59 Prozent vor dem Alter von acht Jahren, und 83 Prozent sterben vor dem Alter von zehn Jahren.[22]

Größter Hund

Der größte Hund der Welt ist dem Guinness-Buch der Rekorde zufolge die Deutsche Dogge „Zeus“ aus Michigan, USA. Sie hat eine Schulterhöhe von 111,8 cm.[23]

Rechtslage

Die Deutsche Dogge wird im SchweizerKanton Tessin auf der Rasseliste geführt, die Haltung ist dort bewilligungspflichtig.

Quellen

Einzelnachweise

  1. ↑Peter Savolainen et.al.: Genetic Evidence for an East Asian Origin of Domestic Dogs. In: Science. 298, 1610 (2002) DOI: 10.1126/science.1073906
  2. ↑ abLudwig Beckmann in: Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes, Bd 1, 1895, S. 6
  3. ↑ abLudwig Beckmann in: Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes, Bd 1, 1895, S. 7
  4. ↑Johann Täntzer in: „Jagdbuch oder der Dianen hohe und niedrige Jagdgeheimnisse“, Abschnitt: „Von den Englischen Hunden.“, Kopenhagen, 1682, diverse Neuauflagen: „Jetziger Zeit werden solche Hunde jung an Herrenhöfen erzogen, und gar nicht aus England geholet.“ - zitiert nach Ludwig Beckmann in: Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes, Bd 1, 1895, S. 7
  5. ↑ abJohann Friedrich von Flemming in: Der vollkommene teutsche Jäger., Abschnitt: „Von denen Englischen Docken.“ , Leipzig, 1719, Bd. 1,S. 169 (Digitalistat der HAB Wolfenbüttel)
  6. ↑exemplarisch: Ge. Frz Dietr. aus dem Winckel in: Handbuch für Jäger, Jagdberechtigte und Jagdliebhaber, F. A. Brockhaus, 1858, Bd. 1, S. 188:„Englische Doggen. Dies ist die stärkste Hunderasse(..)“ (Digitalisat books.googl.de)
  7. ↑Das Buch vom gesunden und kranken Hunde. Lehr- und Handbuch für das Ganze der wissenschaftlichen und praktischen Kynologie. Wien 1901, S. 144 (Digitalisat bei Internet Archive)
  8. ↑Johann Täntzer in: „Jagdbuch oder der Dianen hohe und niedrige Jagdgeheimnisse“, Abschnitt: „Von den Englischen Hunden.“, Kopenhagen, 1682, diverse Neuauflagen: - zitiert nach Ludwig Beckmann in: Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes, Bd 1, 1895, S. 9
  9. ↑bei Johann Friedrich von Flemming in: Der vollkommene teutsche Jäger., Abschnitt: „Von denen Englischen Docken.“, Leipzig, 1719, Bd. 1,S. 169 sind es samtbezogene Halsbänder mit silbernen Buchstaben für die Cammer-Hunde und plüschbezogene mit messingfarbenen Buchstaben für die Leib-Hunde
  10. ↑Johann Friedrich von Flemming in: Der vollkommene teutsche Jäger., Abschnitt: „Von denen Englischen Docken.“ , Leipzig, 1719, Bd. 1,S. 170 (Digitalistat der HAB Wolfenbüttel)
  11. ↑Dieser Part war am gefährlichsten und verlustreichsten, weshalb es sich bei den Saurüden um Hunde handelte, die grundsätzlich nicht aufwändig gezüchtet wurden und die von der Landbevölkerung zu stellen waren. Jeder Hund, der groß, kräftig und jagdtriebig war, war dafür prinzipiell geeignet. In den historischen Abbildungen von Saurüden werden meist rauh- oder langstockhaarige Hunde dargestellt, die den Typen des Pommern und des Schafrüden entsprechen. Vor allem in späterer Zeit ging man teils dazu über geeignete Hunde abseits der Jagdzeiten bei der Bevölkerung einzustellen.
  12. ↑teils werden die Pommerschen Saurüden selbst zu den eigentlichen Saupackern gezählt, was darauf hinweist, dass es auch unter diesen besonders kräftige und große Hunde gab
  13. ↑S. William Haas in: Great Dane: A Comprehensive Guide to Owning and Caring for Your Dog (Reihe:Comprehensive Owner's Guide), Kennel Club Books, 2003, S. 13
  14. ↑Ludwig Beckmann in: Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes, Bd 1, 1895, S. 14
  15. ↑Selbstdarstellung des Deutsche Doggen Clubs 1888
  16. ↑Otto Friedrich in: Des edlen Hundes Aufzucht, Pflege, Dressur und Behandlung seiner Krankheiten., 7. Auflage, 1889, S. 40 und S. 45
  17. ↑Leonard Hoffmann in: Das Buch vom gesunden und kranken Hunde. Lehr- und Handbuch für das Ganze der wissenschaftlichen und praktischen Kynologie., Wien 1901, S. 144 ff] (Digitalisat bei Internet Archive)
  18. ↑Wolfgang Wippermann: Biche und Blondi, Tyras und Timmy. Repräsentation durch Hunde. In: Lutz Huth, Michael Krzeminski: Repräsentation in Politik, Medien und Gesellschaft, S. 185-202. Königshausen & Neumann, 2007 ISBN 3-8260-3626-3Online (unvollständig)
  19. ↑Rassestandard Nr. 235 der FCI: Deutsche Dogge (Word-Dokument) S. 2 f.
  20. ↑ Horst Hollensteiner: Deutsche Dogge. Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 978-3-440-07821-1.
  21. Was ist diese HD ? Friedmar Krautwurst: Gedanken zur züchterischen Bekämpfung der HD in der Population der Deutschen Dogge
  22. ↑A. Egenvall et al.: Mortality in over 350,000 insured Swedish dogs from 1995-2000: II. Breed-specific age and survival patterns and relative risk for causes of death.Acta Vet Scand46(3): 121-36, PMID 16261925
  23. ↑Mitteilung bei t-online augenblicke

Weblinks

  • Rassestandard Nr. 235 der FCI: Deutsche Dogge (Word-Dokument)
  • Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen e.V.
  • DDC Deutscher Doggen Club e.V.
  • Deutscher Doggen Club der Schweiz
  • Links zum Thema Deutsche Dogge im Open Directory Project
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