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Peruanischer Nackthund-Züchter "Beenes"

Datum: 07.10.2020 | Aufrufe: 751
Peruanischer Nackthund im Bild: Beene und der damals noch junge Wayra, den ich in Finnland gekauft habe. Ein bildschöner Hund, der vor allem auch einen wundervollen Charakter hat und ein ganz zauberhafter Papa ist.
Züchter:
Beenes
Nächster Wurf:
keine Angabe
Straße:
Hauptstraße 35A
Ort:
56566 Neuwied (D - Rheinland-Pfalz)
Kontakt:
Frau Sabine Opitz
Telefon:
0176 82073873
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"Wir", das bin ich, Sabine "Beene" Opitz und mein Rudel Peruanischer Nackthunde.
Zur Rasse und auch zum Züchten kam ich vollkommen überraschend, wie es im Leben eben manchmal so ist...
Bis 2012 hatte ich mit Hunden vom Züchter gar nichts am Hut, meine Hunde kamen bis dato jeweils vom Tierschutz. Ich rettete alte oder kranke Tiere oder solche, die sonst niemand wollte. 2009 kam so auch mein erster Nackthund zu mir. Herr Rossi, der immer noch bei mir lebt und sich weiterhin bester Gesundheit erfreut.
Da er sich, um es vorsichtig auszudrücken, als sehr "verhaltensoriginell" entpuppte, beschloss ich, für ihn einen Hundekumpel dazu zu holen. Ein anderer Nacki sollte es allerdings sein. Und so landeten zwei weitere Peruaner bei mir, die eine Züchterin abgab. Und nachdem sich bei einem Besuch dort einige Monate später ein Welpe in mich verguckte und ich zugegebenermaßen auch in ihn, nahm die Geschichte ihren Lauf: Es kam beim nächsten Besuch eine Hündin dazu und 30 Sekunden Unachtsamkeit genügten und ich hatte eine schwangere Hündin. Mein erster Wurf, ein "Unfall" mit den tollsten Welpen der Welt. Das war 2014. Und drei Jahre später wiederholte sich die Geschichte, als eine Freundin, die zu Besuch bei mir war, kurz die Tür offen ließ. So kamen 2017 die zweiten "UPS-Babies" zur Welt. Auch wieder sieben Welpen. So war ich die vermutlich einzige Züchterin, die gar nicht züchtete, sondern akzeptierte, was Mutter Natur wohl so beschlossen hatte. Damit die Welpen Papiere bekommen, denn reinrassig waren sie ja und die Rasse ist selten, so dass es schade gewesen wäre, die Welpen nicht zu registrieren, wurde ich also schon beim ersten Unfall offiziell Züchterin. Ich war ohnehin Mitglied im Club für Exotische Rassehunde und züchtete dann auch dort meine Hunde. Im Herbst 2019 zog ich jedoch aus persönlichen Gründen nach Ungarn, so dass ich seitdem für den ungarischen Zuchtverband züchte. Auch hier lege ich jedoch Wert auf gesunde und gut sozialisierte Hunde.
Meine Welpen sind für mich wie Kinder, die ich nicht jedem anvertraue. Ein wirklich gutes Zuhause zu finden, ist nicht einfach. Und das ist wirklich das Schwierigste an der ganzen Zucht! Mensch und Hund sollen zueinander passen. Und miteinander glücklich werden. Daher muß ich manchen auch enttäuschen, wenn ich mich gegen einen Verkauf entscheide. Ehrlichkeit und Offenheit sind für mich das A und O und das erwarte ich auch von meinem Gegenüber. Denn nur so kann es klappen, dass aus einem süßen Welpen und einem Interessenten im "ach wie süß"-Rausch über die Zeit ein tolles Team wird, das ein Hundeleben lang füreinander da ist.
Selbstverständlich stehe ich den Käufern auch nach dem Auszug des Hundes mit Rat und Tat zur Seite und lege in meinen Verträgen fest, dass ich den Hund im Notfall auch zurücknehme. Verantwortung gilt auf für mich ein Hundeleben lang! Im Idealfall entsteht ein guter und dauerhafter Kontakt mit den neuen Hundebesitzern, denn ich möchte natürlich wissen, wie sich die Hunde entwickeln, ob sie gesund bleiben, wie alt sie werden usw..
Anfragen, die nur aus einem Satz oder einer reinen Preisanfrage bestehen, beantworte ich nicht. Wer einen Hund von mir möchte, sollte sich schon die Mühe machen, sich und seine Beweggründe vorzustellen, wenn er bei mir anfragt. Ich MUSS meine Hunde nicht verkaufen, ich lebe nicht vom Züchten und bei dieser Rasse ist das ohnehin kein "Geschäft". Als Züchter investiert man eine Menge, ehe dann vielleicht über den Verkauf der ein oder andere Euro wieder zurück kommt.
Ich suche also Menschen für meine Hunde, die sich all dessen bewußt sind. Die sich auch mit den Besonderheiten dieser Rasse auskennen oder es lernen möchten.
Ein Peruaner ist ein "Hund vom Urtyp" und zeigt keinen "Kadavergehorsam". Auch fehlt ihm der "will to please". Es sind Hunde mit einem eigenen Kopf, deren Erziehung nicht ganz einfach ist. Man braucht Konsequenz und Sensibilität. Mit Härte zerstört man bei dieser Rasse nur nachhaltig jegliches Vertrauen.
So anspruchsvoll die Erziehung auch ist, die Rasse hat auch viele tolle Eigenschaften. Es sind sportliche Hunde, die es in klein, mittel und groß gibt. In nackt und behaart!!! und in allen Farben. Die Nackten können ganz nackt sein oder teilweise Haare am Körper zeigen. So viele verschiedene Varianten gibt es in keiner anderen Rasse!
In ihrer Heimat Peru werden diese Hunde als Kulturgut geschützt und wir als Züchter außerhalb des Ursprungslandes versuchen unser Bestes dazu beizutragen, dass die Rasse so erhalten wird wie wir sie mögen. Dazu zählt auch die Gesundheit. Der Perro sin Pelo ist durchaus robust und es gibt im Gegensatz zu anderen Rassen keine übermäßigen Probleme mit Krankheiten wie HD oder Epilepsie und manch anderem. Natürlich kann es auch bei uns in der Rasse zu Krankheiten kommen. Da aber der Peruanische Nackthund eine sehr überschaubare Anzahl von Liebhabern hat, ist die Gefahr gering, dass auf Teufel komm raus gezüchtet und damit dann auch "überzüchtet" wird.
Ein guter, verantwortungsvoller Züchter verheimlicht nicht, wenn es gesundheitliche Probleme gibt. Er checkt die Gesundheit seiner Zuchttiere und beantwortet auch alle diesbezüglichen Fragen. So hatte ich zum Beispiel direkt in meinem ersten Wurf einen Welpen, der mit einem Wasserkopf zur Welt kam. Da er ein durch und durch fröhlicher Hund war, der sein Leben genoß, gab ich ihm die Chance einer Operation. Abracadabra, so heißt er, wurde im Alter von acht Wochen in der Uniklinik Gießen operiert. Er bekam einen sogenannten Shunt eingesetzt, der das Wasser aus dem Kopf ableitet. Das hat ihm das Leben gerettet. Er lebt immer noch bei mir, da ihn wegen seiner Behinderung bisher niemand haben wollte. Ich finde, er ist ein ganz besonders toller Hund und ich würde immer wieder die Entscheidung treffen, ihn operieren zu lassen und kann nur jedem dazu raten. Dennoch gab es auch Stimmen, die sagten "ein behinderter Hund, das schadet doch deinem Ruf, wenn du damit an die Öffentlichkeit gehst". Tut es das? Ich möchte lieber den Ruf haben, ehrlich zu sein, als nie kranke Hunde zu haben! Und dass er nach wie vor quietschfidel ist, spricht doch für die Qualität des Hundes, oder sehe ich das falsch?

Obwohl wir inzwischen in Ungarn leben, sind wir regelmäßig in Deutschland und Welpen dorthin zu fahren oder unsere "Kinder" dort zu besuchen, ist für mich selbstverständlich. Ebenso ist natürlich jeder Interessent herzlich eingeladen, uns hier in Ungarn zu besuchen und die Rasse so vielleicht auch erstmal nur live kennenzulernen.
Wir fahren auch auf Hundeausstellungen in verschiedenen Ländern, so dass man uns auch dort treffen oder ansprechen kann.
Ich habe das große Glück, dass meine Hunde auf den Shows wirklich gut abgeschnitten haben bisher. Sowohl aus dem ersten als auch aus dem zweiten Unfallwurf wurde jeweils ein Hund auf der World Dog Show Bester der Rasse, was die höchste Auszeichnung ist, die man sich als Züchter vorstellen kann. Und was beweist, dass "Kinder der Liebe" doch die Schönsten sind!
Ich freue mich immer, wenn ich jemanden über die Rasse informieren, mit Vorurteilen aufräumen und Begeisterung für diese faszinierenden Hunde wecken kann. Gerne stehe ich Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema zur Verfügung.

Zum Schluß möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich gelegentlich auch für schon ältere Hunde neue Plätze suche. Früher als ich noch im Tierschutz unterwegs war, hatte ich dafür kein Verständnis. "Wie kann ein Züchter nur...", dachte ich damals. Doch die Erfahrung zeigt, dass es Hunde gibt, die sich in einem Rudel auf Dauer nicht wohlfühlen. Die ihren Menschen lieber mit nicht so vielen "Konkurrenten" teilen möchten. Warum soll ich für solche Hunde nicht einen solchen Platz suchen? Ich möchte im Sinne der Hunde entscheiden bei allem, was ich tue. Und das gilt nicht nur für die Abgabe von Welpen, sondern auch für die von erwachsenen Hunden. Auch Hunde, die ihr Zuhause verloren haben - und dies kann immer geschehen durch einen Unfall der Besitzer, Krankheit, Tod, persönliche Notlagen o.ä. - freuen sich, wenn sie wieder eine Familie finden, die sich ihrer annimmt. Dies möge jeder bedenken, der sich für einen Rassehund interessiert. Ein guter Züchter nimmt Hunde zurück, die ihren Platz verlieren und gibt Hunde ab, die sich im Zuchtrudel nicht mehr wohlfühlen.

Abschließend noch ein paar Fotos meiner Hunde, die auch zeigen, wie unterschiedlich die Peruaner aussehen können.
Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören, falls Sie Interesse an der Rasse im Allgemeinen oder konkret einem Hund haben.
Sonnige Grüße aus Westungarn bzw. Neuwied am Rhein,

Sabine "Beene" Opitz

Mein alter Loulou im Schnee. Er kämpfte jahrelang gegen eine Krebserkrankung und genoss dennoch jeden Tag - ein ganz besonderer Hund, für den ich der Züchterin unendlich danke, dass sie ihn mir damals anvertraut hat.
Vier behaarte Welpen aus meinem C-Wurf
Vorne Rossi, mit dem alles anfing. Rechts von ihm Abracadabra, der Hund mit dem operierten Wasserkopf. Links Bolle, auch ein behaarter Peruaner (wer würde darauf kommen so wuschelig wie er ist, dass er ein reinrassiger Nacki ist!) und hinten Hekthor.

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