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10.+11.10.2020 Raufer sein- es ist nicht immer „das andere Ende der Leine“ mit Sandra Schöneich

Datum: 16.10.2019 | Aufrufe: 14
Datum:
10.10.2020 - 11.10.2020
Ort:
35781 Weilburg-Hirschhausen (D - Hessen)
Kategorie:
Seminar
Veranstalter:
Queißer´s PET-TREFF
Adresse:
Seminarraum
Drommershäuser Str. 11
Kontakt:
Frau Katharina Queißer
Telefon:
06471 6269310
Anbieter kontaktierenKlicken Sie hier, um zu schreiben.
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Raufer sein- es ist nicht immer „das andere Ende der Leine“ mit Sandra Schöneich

Die Fortbildung wird als Nachweis anerkannt von: TÄK NS + SH

Raufer sein- es ist nicht immer „das andere Ende der Leine“

Raufer beißen fremde Hunde. Vielleicht nicht jeden, aber wenn es passiert, dann meinen sie es ernst. Bei betroffenen Hundebesitzern löst das eine Mischung aus Betroffenheit, Enttäuschung und Wut, aber auch Unverständnis aus: „Warum (verdammt nochmal) macht er das bloß?“.

In Literatur, Fernsehen und sozialen Netzwerken sagen dann die einen so, die anderen so. Verunsicherung kommt auf, man ist verwirrt und probiert mal das eine, mal das andere. Mal hat man das Gefühl, es wird „schon viel besser“, dann wieder der Rückschlag..Einerseits, so heißt es, darf Aggression nicht mit Aggression begegnet werden, das mache alles noch schlimmer. Andererseits interessiert den Raufer aber auch sämtliche Ablenkung herzlich wenig, wenn er erstmal sauer ist. „Da kann ich ihm auch ein Steak vor die Nase halten“, ist wohl einer der häufigsten Sätze, die ich in dem Zusammenhang bisher gehört habe.


Die gute Nachricht: Wenn der Hund beißt, ist es nicht „immer das andere Ende der Leine“. Unverträglichkeit und Raufen haben viel mit der Persönlichkeit des Hundes zu tun.
Die schlechte Nachricht: Da das Raufen in der Persönlichkeit verankert ist, ist es oft allein durch erzieherische Ansprüche nicht in den Griff zu kriegen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die meist sehr extrovertierten Hunde emotional instabil sind, wie sich in meiner Studie über 97 Raufern deutlich zeigt. Mit anderen Worten: Sie nehmen grundsätzlich gerne Kontakt zu Artgenossen auf, nur wachsen ihnen die Situationen ziemlich schnell über den Kopf, sie verlieren in Konfliktsituationen die Nerven und suchen den erleichternden „Kick“ in der Rauferei.

Doch wie kann man diesen Kreislauf durchbrechen?

Durch die Ergebnisse der Persönlichkeitsanalyse wird klar, warum wilde „Massenschlägereien“ in schlecht geführten Raufergruppen es genauso wenig besser machen können, wie der ausschließlich konfliktfreie Kontakt zu sozialkompetenten Hunden.

Viel Fingerspitzengefühl ist gefragt, um unseren „schweren Jungs und Mädels“ eine (Wieder-) Eingliederung in den Alltag zu ermöglichen. Meine praktischen und theoretischen Erfahrungen und Ergebnisse aus fünf Jahren Raufergruppe möchte ich gerne mit Euch Betroffenen, Interessierten und Kolleg/ innen teilen und diskutieren..

Sandra Schöneich

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