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21.09.2019 Neurobiologische Grundlagen des Aggressionsverhaltens bei Hunden aus Sicht der Humanpsych

Datum: 06.05.2019 | Aufrufe: 3
Datum:
21.09.2019
Ort:
35781 Weilburg-Hirschhausen (D - Hessen)
Kategorie:
Seminar
Veranstalter:
Queißer´s PET-TREFF
Adresse:
Seminarraum
Drommershäuser Str. 11
Kontakt:
Frau Kathy Queißer
Telefon:
06471 6269310
Anbieter kontaktierenKlicken Sie hier, um zu schreiben.
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Aggressionen von Hunden gegenüber Menschen und anderen Hunden sind für viele Hundehalter ein Problem. Entsprechend oft werden Hundetrainer danach gefragt. Was sind die Ursachen für aggressives Verhalten? Welche Faktoren wirken sich positiv oder negativ auf das Aggressionsverhalten aus? Welcher Trainingsansatz ist der richtige?

Aggressionen von Hunden und Menschen haben etwas gemeinsam: sie entstehen im Gehirn. Der grundlegende Aufbau und die Funktion des Gehirns von Hund und Mensch unterscheiden sich artübergreifend nicht. Vor diesem Hintergrund lade ich dazu ein, über den Tellerrand hinauszuschauen in eine Disziplin, die viele gesicherte Erkenntnisse zum Thema Aggression anzubieten hat: die Humanpsychologie, insbesondere in Verbindung mit Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft.
Wir beginnen mit einer kurzen neuroanatomischen Einführung, nach der die Teilnehmer die wichtigsten Teile des Gehirns unterscheiden und sich anhand auffälliger Strukturen zurechtfinden können. Anschließend beschäftigen wir uns damit, wie Nervenzellen Signale untereinander austauschen und gehen auf die Rolle verschiedener Neurotransmitter ein.

Dann definieren wir den Begriff der „Aggression“ aus psychologischer Sicht und sehen uns ein modernes, in den Neurowissenschaften aktuell verwendetes Modell der Aggression an. Wir beschäftigen uns mit den Prozessen, die im Gehirn bei verschiedenen Formen der Aggression ablaufen, und verlassen dabei das Gebiet der gesunden Aggression für einen kurzen Ausflug ins Reich der Störungen im Aggressionsbereich. Darüber hinaus fragen wir auch nach der Persönlichkeit des Hundes, seinen Bedürfnissen und der Rolle der Genetik. Aus dem Modell lassen sich verschiedene Ansätze ableiten, um aggressives Verhalten zu beeinflussen.
Auf dieser Grundlage können die Teilnehmer ihre bisherigen Strategien im Umgang mit Aggressionen bei Hunden kritisch bewerten und gegebenenfalls konkrete Interventionen selbständig entwickeln.

Das Seminar richtet sich an Hundetrainer und Hundehalter, die sich für die neurobiologischen Ursachen und Zusammenhänge bei der Entstehung von Aggressionen interessieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung theoretischer Kenntnisse, die anhand von Beispielen anschaulich beleuchtet werden, so dass die Teilnehmer eigene Ideen für Trainingsansätze entwickeln und die Qualität vorhandener Trainingsansätze kritisch beurteilen können. Konkrete Fälle der Teilnehmer werden nicht besprochen. Das Seminar enthält keine praktischen (verhaltens-) therapeutischen Arbeiten und ersetzt keine (Verhaltens-) Therapie und keine Ausbildung bei einem in der Behandlung von psychischen Störungen bei Hunden erfolgreichem Fachtierarzt bzw. Hundetrainer oder Ausbildungsinstitut.

https://www.hundereferenten.de/Seminare/R-Mehr-21092019

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