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Siberian-Husky-Rüde "Yaki ein sehr lieber, fröhlicher und verspielter Rüde - aber noch sehr unsicher in seinem Verhalten sucht Familie"

Datum: 09.02.2020 | Aufrufe: 313
Siberian Husky im Bild.
Hundename:
Yaki ein sehr lieber, fröhlicher und verspielter Rüde - aber noch sehr unsicher in seinem Verhalten sucht Familie
Farbe:
schwarz - weiß - creme
Wurftag:
12.03.2015
Preis:
390 €
Straße:
Postfach
Ort:
69259 Wilhelmsfeld (D - Baden-Württemberg)
Kontakt:
Frau Sybille Rienmüller
Telefon:
06220 5578
Homepage:
[kann beim Inserenten angefragt werden]
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Yaki ist ein weiteres Beispiel für den Egoismus des Menschen. Dafür, dass es Menschen gibt, die ein Tier erwerben ohne sich nur im geringsten über die Rasse oder deren Bedürfnisse zu informieren. Sondern diese lediglich aufgrund einer Modeerscheinung „haben wollen“ oder weil der Welpe doch „Ach, so süß“ ist.  Auch Yaki ereilte dieses Schicksal. Weil sein Besitzer mit ihm überfordert war, sich aber auch offensichtlich keine Hilfe holen wollte, wurde Yaki von seinem Besitzer kurzerhand an der Tür gefesselt gehalten und hielt dies sogar für eine gute Lösung hielt.

Als Yaki im Tierheim ankam sah man schließlich das ganze Ausmaß der falschen Haltung. Yaki hatte noch nie Erziehung oder Regeln kennengelernt, also bisher quasi wie ein wildes Tier gelebt.  Aber die Helfer haben viel mit ihm gearbeitet und er hat enorme Fortschritte gemacht. Vieles an seinem Verhalten beruht auf Unsicherheit und mit der Unterstützung der Helfer wird es von Tag zu Tag besser.  Yaki ist ein Hund, der aufgrund seiner Rasse anspruchsvoll und ein mittleres bis hohes Energie-Level hat . Wenn jemand damit nicht umgehen und auf die Bedürfnisse eingehen kann, führt dies zwangsläufig zu Fehlverhalten wie eben der Unsicherheit. Neben der entsprechenden Erfahrung, die eine Familie mit sich bringen sollte, braucht Yaki auch ein Zuhause mit einem ausbruchsicheren Garten und tägliches Training, welches ihn auslastet. Dies alles kann man ihm im Tierheim natürlich leider nicht bieten.

Obwohl Yaki ein lieber und unterwürfiger Hund ist, müssen aufgrund seiner Unsicherheit und der mangelnden Erziehung in bestimmten Situationen präventiv Maßnahmen zur Sicherheit ergriffen werden. Zum Beispiel bei tierärztlichen Untersuchungen. Es macht ihm Angst, wenn man ihnen für die Untersuchungen an den Beinen anfasst, so dass es ratsam ist einen Maulkorb zu nutzen. Dies handhaben die Helfer derzeit genauso und es klappt problemlos. Selbstverständlich üben sie mit ihm parallel die Ängste weiterhin abzubauen.  Wichtig ist daher aber, dass Yaki besser für eine Familie geeignet ist, die keine kleinen Kinder hat. Hier könnte man sicherlich nie wirklich gewährleisten, dass ein Kind doch mal unkontrolliert auf ihn zugeht oder ihn bedrängt und es bei Yaki eben Ängste und Gegenwehr auslöst.

Yakis Unsicherheit zeigt sich auch im Verhalten mit seinen Artgenossen. Erst schien es so, dass er nicht sozial und verträglich mit anderen Hunden sei. Bis die Helfer feststellten, dass er schlicht Angst hatte und auch hier nicht mehr wusste, wie er sich Verhalten soll.  Er wurde dann mit sozialen Hunden getestet und Yakis Reaktion war absolut positiv. Er fordert die Hunde zum spielen auf und selbst als sich einmal ein Konflikt anbahnte, versuchte Yaki diesen zu vermeiden. Yaki ist also durchaus sozial und freundlich zu seinen Artgenossen, sofern diese ebenfalls gesellig und sozial sind und nicht dominant oder gar aufdringlich/aggressiv. Dies schüchtert ihn verständlicherweise ein.

Aus all diesen Gründen sollte Yakis ideale Familie bereits ausreichend Erfahrung mit Hunden gesammelt haben und sich bewusst sein, dass Yaki unbedingt geeignetes Training und Auslastung benötigt. Selbstverständlich ist Yaki auch kein Hund,  der den ganzen Tag zu Hause eingesperrt gehalten werden kann, sondern viel Zeit draußen im Freien verbringen sollte mit Wanderungen und anderen Aktivitäten.

Für den süßen Yaki suchen wir eine liebe und hundeerfahrene Familie, die Kenntnisse mit der Rasse eines Huskys hat oder sich gerne mit dieser auseinandersetzen möchte. Sie sollte aktiv und viel in der freien Natur unterwegs sein und sich gerne viel Zeit für gemeinsame Unternehmungen nehmen können. Größere Kinder, die bereits den Umgang mit Hunden kennen, sind ebenfalls herzlich Willkommen. Da Yaki sozial ist, wäre er auch als Zweithund geeignet. Dieser sollte aber weder dominant noch aufdringlich sein.

Hundetraining /-sport würde  Yaki - nach entsprechende Eingewöhnung - wäre auf jeden Fall zu empfehlen.

Ein ausbruchsicherer Garten, in dem er sich nach Herzenslust austoben kann, ist Voraussetzung.

Yaki wird geimpft, gechipt und kastriert vermittelt.

Die Schutzgebühr kommt allein den Tieren selbst und dem Tierschutz zugute.
Den genauen Aufenthaltsort erfahren Sie über unseren Verein Tierhilfe Anubis e.V. in Wilhelmsfeld.
Wir vermitteln deutschlandweit nach Abschluss eines Schutzvertrages und einem Kontaktbesuch.

Näheres über unseren Verein und das Adoptionsverfahren auf unserer Homepage
www.tierhilfe-anubis.org

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