Hunderasse Drever

Hier finden Sie nützliche Informationen zur Hunderasse Drever. Wesen, Herkunft und andere Merkmale können Sie dem unten stehenden Rasseportrait entnehmen. Beachten Sie auch unser Drever-Bild.

Drever (Bild)
Drever, auch Schwedische Dachsbracke genannt.
Herkunft: Schweden
andere Namen: Schwedische Dachsbracke
Größe: 30 bis 38 cm
FCI: Nr. 130, Gruppe 6

Der Drever ist eine von der FCI anerkannte schwedische Hunderasse (FCI-Gruppe 6, Sektion 1.3, Standard Nr. 130).

Herkunft und Geschichtliches

Grundlage für die Zucht der Rasse war die deutsche Westfälische Dachsbracke, ein kleiner Laufhund, der 1910 nach Schweden importiert wurde. Dazu kreuzten die Züchter Schwedens, Finnlands und Norwegens verwandte Laufhunde aus England, dem nahen Baltikum und der Schweiz ein. 1947 wurde der Drever als eine schwedische Rasse anerkannt. Der Name Drever kommt vom schwedischen „drev“, was so viel wie „jagen“ bedeutet. Er ist der kleinste schwedische Jagdhund.

Beschreibung

Der Drever ist ein kleiner Jagdhund mit harschem Fell, das dicht und gerade am Körper anliegt. Es gibt unterschiedliche Fellfärbungen mit weißen Abzeichen, einfarbig weiße oder leberbraune Tiere gehören jedoch nicht zur Rasse. Die Ohren sind ziemlich tief angesetzt, mittellang und breit, hängend und ohne Falten dicht an den Wangen anliegend mit abgerundeten Spitzen.

Verwendung

Der Drever wird als Jagd- oder Spürhund eingesetzt. Er jagt spurlaut, nicht sehr schnell, aber sehr sicher mit feiner Nase. Angesetzt wird der Hund in erster Linie auf Rehwild aber auch auf Rotwild, Füchse, Hasen und Kaninchen. Er wird fast ausschließlich als Jagdgebrauchshund gehalten.

Dieses Rasseporträt basiert auf dem Artikel Drever aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.