gelesen: 12.077 mal
25.10.2005 Claudia Rünz, Verein Canarian Animals in Need e.V. (CAIN)

Hilfe für spanische Hunde in Not

Der Tierschutzverein Canarian Animals in Need e.V. (CAIN) stellt sich vor

Der Verein Canarian Animals in Need e.V. (CAIN) ist ein noch kleiner und junger Tierschutzverein, der sich für Hunde und Katzen aus dem Tierheim SARA auf Lanzarote einsetzt, um den abgeschobenen und misshandelten Tieren zu einem neuen Heim zu verhelfen. Im Hundefinder stellt sich die Organisation vor und bittet in einem aktuellen Fall um Ihre Mithilfe.

Der misshandelte Rüde Napio bitte um Ihre Hilfe.

Tier-Elend im Süden

Aufmerksam geworden durch verschiedene Berichte über das Tier-Elend im Süden beschlossen jetzige Mitglieder, aktiv zu werden und nicht mehr wegzusehen. Die ersten Kontakte zum Tierheim SARA auf Lanzarote wurden im Jahre 2000 geknüpft und von da ab stand man mit beiden Beinen im Tier-Elend. Der Verein Canarian Animals in Need e.V. (CAIN) wurde gegründet und unterstützt seitdem das Tierheim auf den Kanarischen Inseln.

Der Tierschutzverein CAIN übernimmt die schwierige Aufgabe, die spanische Bevölkerung zu einem Umdenken in Sachen Tierhaltung zu bewegen. Ganzjährig laufen Kastrationsprojekte, um die Flut ungewollter Tiere einzudämmen. Von Deutschland aus bleibt nur die Möglichkeit, Hilfe in Form von Unterstützung bei der Vermittlung von Hunden und Katzen durch Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Denn viele wissen noch nicht, wie elendig es den Tieren im Süden geht.

Die Organisation hilft bei der Suche nach Flugpaten, denn ohne diese können die Tiere nicht ausfliegen. Weiterhin werden Hilfsgütern gesammelt und Transporte nach Lanzarote ermöglicht, um nur einiges zu nennen.

Seit einiger Zeit arbeitet der Verein mit einer deutschen Tierschützerin vor Ort sehr eng zusammen und versucht so, den Hunden, die bereits in der Tötung sitzen, die Todesspritze zu ersparen. Da man permanent einen Kampf gegen die Zeit führt, kann man sich leicht vorstellen, wie schwierig und nervenaufreibend diese ehrenamtliche Arbeit ist.

Aktueller Fall: Hund Napio

Napio, ein einjähriger Podenco Canario-Rüde, wurde im August 2005 mit schweren Verletzungen ins Tierheim gebracht. Die Tierärzte vermuten, dass er misshandelt wurde: Das Nasenbein ist zertrümmert und gequetscht, wahrscheinlich durch ein Vierkantholz oder Ähnliches.

Die ersten Röntgenaufnahmen haben ergeben, dass es wohl keine knöcherne Verletzung ist, aber die Weichteile sind so stark eingedrückt, dass keine Nasenatmung möglich ist. Weiter wurde festgestellt, dass der Kehlkopf eine Altverletzung aufweist. Sobald Napio sich erholt hat und sein Husten, mit dem er momentan zusätzlich zu kämpfen hat, abgeheilt ist, wird er in einer Spezialklinik in Wiesloch vorgestellt. Dort wird dann eine Endoskopie durchgeführt, um den genauen OP-Ablauf festzustellen.

Napio kämpft um jeden Atemzug und muss dringend und sehr schnell in Deutschland operiert werden. Seine Atemwege müssen gerichtet werden, damit der Hund wieder richtig Luft holen kann. Solch eine aufwendige OP ist auf Lanzarote nicht möglich, deswegen holt der Tierschutzverein CAIN das Kerlchen nach Deutschland. Eine liebevolle Pflegestelle ist bereits gefunden. Doch alles hängt, wie so oft, von den finanziellen Mitteln ab...

Unterstützung willkommen

Um Napio die Operation zu ermöglichen und auch anderen Hunden zu helfen, bittet Sie der Verein um eine Spende.

Vereinskonto:
CANARIAN ANIMALS IN NEED e.V.
Sparkasse Koblenz
BLZ: 570 501 20
Kontonr.: 35 00 88 46

Verwendungszweck für Napio: NAPIO

Der Tierschutzverein CAIN ist vom Finanzamt Koblenz als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt worden und im Vereinsregister Koblenz unter der Nummer 470 eingetragen.

Dieser Artikel gibt die Meinung des Verfassers wieder, nicht die Meinung von Snautz.de. Snautz.de ist nicht für die inhaltliche Richtigkeit verantwortlich.

Snautz.de sucht Hunde- und Katzenfans, die uns z.B. eine bestimmte Rasse, Gesundheitsthemen oder anderes Wissenswertes über die Vierbeiner in einem Artikel näher bringen möchten. Teilen Sie uns Ihre Artikelidee einfach per Mail an magazin@snautz.de mit...

Links zum Artikel:

weitere Bilder: