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01.04.2014 Snautz.de

Das Hundegeld kommt: Kinderlose Haushalte sollten jetzt einen Hund kaufen

Erfreuliche Nachrichten für alle Hundebesitzer, die keine Kinder haben: Ab Mitte des Jahres soll jeder kinderlose Hundehaushalt ein monatliches Hundegeld ausgezahlt bekommen. Die Höhe richtet sich dabei nach der Anzahl der Hunde, die im Haushalt leben. Hier erfahren Sie, wie viel Geld Ihnen zusteht.

Der Traum eines jeden Hundes: ein kinderloser Haushalt. (Foto: ©iStockphoto.com/vitalytitov, ©iStockphoto.com/AravindTeki)

Alle kinderlosen Hundehaushalte in Deutschland dürfen sich freuen, denn sie bekommen ab Mitte 2014 Hundegeld zur finanziellen Unterstützung ihrer Vierbeiner ausgezahlt. Die Bundesregierung möchte damit die Anschaffung von Hunden anstelle von Kindern fördern. Sie zielt damit auf eine Entlastung bei der Kitaplatzvergabe ab. "Für die Bundesregierung ist es einfacher, Hundegeld zu zahlen als neue Kitaplätze zu schaffen", so Werner Sennenhund, Sprecher der Arbeitsgruppe Hundegeld 2014.

Ursprünglich plante die Bundesregierung, eine allgemeine Hundegebühr einzuführen. Ähnlich der Rundfunkgebühr hätte so jeder Haushalt eine monatliche pauschale Abgabe leisten müssen, egal, ob er einen Hund besitzt oder nicht, denn: die Möglichkeit, einen zu halten, besteht ja immer. "Angesichts der aktuell ungebremst fließenden Steuereinnahmen, nicht zuletzt durch die ständig steigende Zahl der überführten Steuerbetrüger, möchte die Bundesregierung jedoch endlich einmal Geld an die ehrlichen Steuerzahler zurückgeben", so Oli Woeneß vom Bund Deutscher Steuernachzahler.

Wie viel Geld man pro Hund jeden Monat bekommt, hängt von der Anzahl der Hunde im Haushalt ab. Die Höhe des Hundegeldes ist genau wie das Kindergeld gestaffelt:

  • erster und zweiter Hund: je 184 €
  • dritter Hund: 190 €
  • vierter und weiterer Hund: 215 €

Auch die katholische Kirche hat sich bereits zu den Plänen der Bundesregierung geäußert: "Die Kirche bietet an, das Hundegeld bisher kinderlosen Empfängern im Falle eigenen Nachwuchses weiterzuzahlen, wenn das Hundegeld zuvor nachweislich nicht für Verhütungsmittel ausgegeben wurde", so Bischof Hans-Dieter Ignatz-van Wulst. Dieser hat das Hundegeld bereits fest eingeplant: Für seine 14 Boxer, 20 Bernhardiner und 14 Dackel soll ein kleiner Hundepalast für ca. fünf Millionen Euro entstehen.

Das Hundegeld soll sich zudem positiv auf die deutsche Wirtschaft auswirken. Durch den zu erwartenden großen Anstieg an Hunden und Hundebesitzern wird beispielsweise die Nachfrage nach Hundefutter, Hundezubehör und Hundeschulen stark steigen. "Dies wird neue Jobs schaffen und so den Arbeitsmarkt deutlich entlasten" prognostiziert Sennenhund. Auch Tierheimbetreiber wie Julia Basenji aus Rüdesheim freuen sich über das Hundegeld: "Viele unserer Hunde werden endlich ein neues Zuhause finden." Neben den Tierheimen können auch die Betreiber von Kleinanzeigenmärkten den Start des Hundegeldes kaum erwarten. Ronny Multrus von Snautz.de bereitet sich auf einen großen Ansturm von Hundekäufern und Züchtern vor: "Wir rechnen mit der doppelten Besucheranzahl auf unserer Website. Wer einen oder gleich mehrere Hunde kaufen möchte, findet bei Snautz.de den Hund seiner Wahl."

Über das Katzengeld berät die Bundesregierung im Moment noch. Hier soll bis zum 1. April 2015 eine Entscheidung fallen.

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