Hunderasse Pudelpointer

Hier finden Sie nützliche Informationen zur Hunderasse Pudelpointer. Wesen, Herkunft und andere Merkmale können Sie dem unten stehenden Rasseportrait entnehmen. Beachten Sie auch unser Pudelpointer-Bild.

Pudelpointer (Bild)
Pudelpointer.
Herkunft: Deutschland
Größe: 55 bis 68 cm
FCI: Nr. 216, Gruppe 7

Der Pudelpointer ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 7, Sektion 1.1, Standard Nr. 216).

Herkunft und Geschichtliches

Der Jäger und KynologeSigismund Freiherr von Zedlitz und Neukirch (Hegewald) züchtete diesen Hund aus den Rassen Pudel und Pointer, mit dem Ziel, einen vielseitigen, rauhhaarigen Gebrauchshund zu schaffen. Der Name der Rasse setzt sich aus denen der beiden Ursprungsrassen zusammen. Der Pudelpointer ist in Deutschland mit jährlich zwischen 120 und 200 Würfen eher selten, aber dennoch stabil.[1] Wie bei vielen Jagd- und Gebrauchshunden darf im VDH nach den entsprechenden Zuchtregeln nur mit Pudelpointern gezüchtet werden, die eine Arbeitsprüfung (in Deutschland in der Regel Verbandsjugendsuche (VJP) oder Herbstzuchtprüfung (HZP)) abgelegt haben und anlässlich einer Zuchtschau als zuchttauglich erachtet wurden. Welpen werden von den Zuchtvereinen nur an Menschen abgegeben, die den Hund jagdlich führen.

In den 1980er Jahren wurden in Deutschland nochmals gezielt Pointer eingekreuzt, bevor ab 1990 im Verein Pudelpointer wieder zur Reinzucht übergegangen wurde.[1]

Beschreibung

Bis 68 cm großer Jagdhund mit braunem, schwarzem oder weizenfarbenem dichtem Drahthaar, mittellang. Seine Ohren sind mittelgroß, hängend und anliegend.

Verwendung

Als Jagd- und Vorstehhund gut geeignet für Feld-Waldreviere sowie für Wasserreviere mit Stöberarbeiten und Entenjagden.

Einzelnachweise

  1.  Markus Wörmann: Rauhhaar Reinzucht Verband. Fraktion der Bärtigen. In: Wild und Hund. Nr. 15, 2005, S. 60–64 (online (PDF; 729 kB)).
Dieses Rasseporträt basiert auf dem Artikel Pudelpointer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.