Hunderasse Irish Water Spaniel
Irish-Water-Spaniel-Züchter:
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| Irish Water Spaniel | |
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| FCI - Standard Nr. 124 | |
| Patronat | Irland |
| Klassifikation FCI |
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| Rassenamen laut FCI | Irish Water Spaniel (Irischer Wasserspaniel) |
| Widerristhöhe | Rüde 53-59cm, Hündin 51-56cm |
| Gewicht | keine Angaben |
Der Irish Water Spaniel ist eine von der FCI (Nr.124, Gr.8, Sek.3) anerkannte irische Hunderasse.
Herkunft und Geschichtliches
Wahrscheinlich stammt diese Rasse aus der Zeit der Französischen Revolution und vom Großpudel und dem Irish Setter ab. 1834 begann seine ernsthafte Zucht, 1862 erschien er auf einer Hundeausstellung in Birmingham und wurde vom "Kennel Club" offiziell anerkannt.
Beschreibung
Dieser bis 61 cm große, stämmige Hund mit lockigem, kastanienbraunem Haarkleid hat hervorragende jagdliche Eigenschaften und verfügt über eine bemerkenswerte Energie. Er hat dichte, feste, krause Ringellöckchen ohne jegliche Wolligkeit, aber auf natürliche Weise fettig, sehr satte, dunkelbraunrote Leberfarbe; sehr langes, lappenförmiges Ohrleder von langen, gedrehten Haarlocken bedeckt. Von anderen Wasserhunden unterscheidet ihn die Tatsache, dass er keine Haare (Bart) im Gesicht hat und sein typisches Merkmal ist der sogenannte "Rat Tail" der Rattenschwanz der am Ansatz zwar noch gelocktes Haar aufweist, gegen Ende aber glatt und fast nackt erscheint.
Verwendung
Jagdhund, unter anderem für die Wasserjagd; als Wachhund entwickelt er durchaus einen Schutzinstinkt; bei der Haltung als Familienhund sollte beachtet werden das er als Anfängerhund nicht unbedingt geeignet ist. Der Irische Wasserspaniel benötigt neben seinem täglichen Auslauf auch genügend Beschäftigung für seinen Geist. Er ist sehr lernbegierig und sehr lernfähig. Seine Haarpflege ist nicht zu unterschätzen: Er muss einmal in der Woche gründlich gekämmt und gebürstet werden, etwa alle 8-10 Wochen sollte er geschoren werden. Ansonsten ist der IWS ein recht gesunder, robuster Hund. Er ist freundlich zu Kindern, reagiert bei fremden Erwachsenen aber meistens sehr zurückhaltend. Will man ihn an andere Kleintiere gewöhnen, braucht das etwas Zeit und Geduld man sollte dabei aber nie vergessen, dass er bei aller Familientauglichkeit eben ein Jagdhund ist. Der IWS arbeitet sehr gerne in der Sparte "jagdliches Apportieren", wie man das von den Retrieverrassen kennt, er besitzt ein „weiches Maul“(apportiert vorsichtig, verbeißt sich nicht) und eignet sich darum für diese Arbeit vorzüglich.

