Hunderasse Chesapeake Bay Retriever
Chesapeake-Bay-Retriever-Züchter:
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| Chesapeake Bay Retriever | |
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| FCI - Standard Nr.263 | |
| Patronat | USA |
| Klassifikation FCI |
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| Rassenamen laut FCI | Chesapeake Bay Retriever |
| Widerristhöhe | Rüde 58-66cm, Hündin 53-61cm |
| Gewicht | Rüde 29,5-36,5kg, Hündin 25-32kg |
Der Chesapeake Bay Retriever ist eine von der FCI (Nr.263, Gr.8, Sek.1) anerkannte Hunderasse aus den USA.
Herkunft und Geschichtliches
Namensgeber ist die Chesapeake Bay in Maryland/ Virginia im Osten der USA. Die frühsten geschichtlichen Hinweise datieren auf das 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert trat er aber erst richtig als Jagdhundrasse an die Öffentlichkeit. Sie wurden schnell beliebt als Jagdhunde für die Sümpfe und Gewässer.
Beschreibung
Er wird mittelgroß bis 66 cm und 36,5 kg schwer. Das Haar sollte dicht und kurz sein, nirgendwo länger als 4 cm, mit dichter, feiner, wolliger Unterwolle; die Farbe des Chesapeake Bay Retrievers muss so nahe wie möglich seiner Arbeitsumgebung entsprechen. Jede Farbe von braun, Binse oder totem Gras ist annehmbar. Einfarbige Chesapeakes werden bevorzugt.
Verwendung
Der Chesapeake Bay Retriever wurde für die Wasserjagd gezüchtet. Dabei muss er nicht einfach nur durchs Wasser schwimmen und den Vogel oder andere Jagdbeute apportieren. Er muss sich auch durchs Eis brechen, sowie langes Schwimmen in kaltem Wasser aushalten, ja, manchmal sollte er auch nach der Beute tauchen können. So ist er in seiner Heimat ein unerschrockender und ausdauernder Begleiter für die Jagd und gleichzeitig auch der Beschützer von Familie und Hof. Daher ist bei ihm auch ein natürlicher Schutztrieb vorhanden. Eine der wesentlichen charakterlichen Unterschiede zu den übrigen Retrieverrassen. Er ist kein Hund für jeden potenziellen Besitzer. Man benötigt eine gehörige Portion Hundeverstand, Geduld und Konsequenz dazu, um mit ihm klarzukommen. In Verbindung mit viel Auslauf, mit viel körperlicher und geistiger Beschäftigung ist er ein toller Familienhund. Zu "seiner" Familie entwickelt er eine sehr enge Beziehung. Der Halter sollte aber immer bedenken, dass er im wahrsten Sinne der Wortes ein "Arbeitstier" ist. Heute wird er auch als Spürhund für Drogen gebraucht.

