Hunderasse Biewer Yorkshire Terrier

Hier finden Sie nützliche Informationen zur Hunderasse Biewer Yorkshire Terrier. Wesen, Herkunft und andere Merkmale können Sie dem unten stehenden Rasseportrait entnehmen. Beachten Sie auch unser Biewer Yorkshire Terrier-Bild.

Biewer Yorkshire Terrier (Bild)
Biewer Yorkshire Terrier.
Herkunft: Deutschland
andere Namen: Biewer Yorkshire Terrier, Biewer Yorkshire à la Pom-Pon
Größe: 22 cm
Gewicht: 2 bis 4 kg
FCI: nicht anerkannt

Der Biewer Terrier (ursprünglich Biewer Yorkshire à la Pom Pon) ist eine nicht von der FCI anerkannte Hunderasse aus Deutschland, die heute vor allem in den USA gezüchtet wird. Die Rasse wird seit April 2014 vom AKC im Hinblick auf eine mögliche Anerkennung in seinem Foundation Stock Service geführt.[1]

Herkunft und Geschichtliches

1984 tauchten in einem reinrassigen Yorkshire Terrier-Wurf der Familie Biewer aus Hirschfeld durch eine Genmutation Welpen auf, deren Fell weiße Flecken hatte. Die Erstzüchter beschlossen, auf dieses Merkmal zu selektieren. Relativ rasch entstanden so phänotypisch stabile Hunde, die nach ihrem ersten Züchter benannt wurden. Die Rasse ist weder von der FCI oder vom deutschen Klub für Terrier (KfT) anerkannt.

Erscheinungsbild

Im Gegensatz zum Yorkshire Terrier ist der Biewer dreifarbig schwarz, gold und weiß. Die Farbverteilung sollte möglichst gleichmäßig auf dem Körper sein. Das Fell ist seidig, glatt und ohne Unterwolle. Das Haar reicht zu dreiviertel oder ganz auf den Boden und ist in der Mitte des Rückens gescheitelt. Der Biewer wiegt 1,8 bis maximal 3,6 kg und ist ca. 22 cm groß (die Größe ist im Rassestandard nicht beschrieben). Die Konturen sollten einen gut proportionierten, kompakten Körper zeigen, der trotzdem zierlich wirkt. Der Kopf ist recht klein, die Augen sind mittelgroß und glänzend. Die Ohren sind klein, v-förmig und werden aufrecht getragen. Seine Pfoten sind weiß. Seine Rute ist weiß oder schwarz-weiß, die Rutenspitze jedoch immer weiß.

Gesundheitliches

Beim Biewer ist eine nekrotisierendeGehirnentzündung beschrieben.[2] Die OFA listet Ergebnisse orthopädischer Untersuchungen von Hunden dieser Rasse.[3]

Einzelnachweise

  1. Biewer Terrier auf der AKC-Webseite, abgerufen am 16. Juni 2014
  2. Ferdinand von Praun, Kaspar Matiasek, Vera Grevel, Michaele Alef, Thomas Flegel: Magnetic Resonance Imaging and pathological findings associated with necrotizing encephalitis in two Yorkshire Terriers. In: Veterinary Radiology & Ultrasound. Bd. 47, Nr. 3, 2006, ISSN 1058-8183; S. 260–264, PMID 16700176, doi:10.1111/j.1740-8261.2006.00137.x.
  3. OFA Statistics: Biewer Terrier
Dieses Rasseporträt basiert auf dem Artikel Biewer Terrier aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.