Hunderasse American Bulldog

Hier finden Sie nützliche Informationen zur Hunderasse American Bulldog. Wesen, Herkunft und andere Merkmale können Sie dem unten stehenden Rasseportrait entnehmen. Beachten Sie auch unser American Bulldog-Bild.

American Bulldog (Bild)

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andere Namen: Old Country Bulldog
Herkunft: USA
Größe: 53 bis 66 cm
Gewicht: 30 bis 58 kg
FCI: nicht anerkannt

Der American Bulldog ist eine nicht von FCI oder AKC anerkannte Hunderasse aus den USA. Die Rasse wird seit dem 1. Januar 1999 vom UKC anerkannt. Auch die RKF, die russische Kynolgenvereinigung, erkennt die Rasse an und vergibt einen nationalen Championtitel (nach Anwartschaften über CAC, Certificat d'aptitude au Championnat).[1]

Vermutungen gehen davon aus, dass der American Bulldog überwiegend von English Bulldogs abstammt und Boxer, Dogo Argentinos, und Pointer bei der Entstehung der Rasse eingekreuzt wurden.[2]

Beschreibung

Der American Bulldog ist ein typischer Vertreter der Bulldoggenfamilie, bis 66 cm groß und 58 kg schwer. Es gibt mehrere Schläge bzw. Typen: Leichtere Arbeitslinien (z.B. SCOTT-Standard-Type) und den schweren Ausstellungstyp (JOHNSON-Bully/Classic-Type) sowie den Hybrid-Typ, der eine Mischform aus Standard und Bully ist. Der Hybrid-Typ wird bei Ausstellungen in einer der beiden Haupttypenklassen gerichtet, ausgehend davon wo der jeweilige Hybrid-Hund phänotypisch hintendiert. SCOTT-Linien sind in der Regel schlanker und haben einen längeren Fang, da diese auch zur Wildschweinjagd eingesetzt wurden. Das Fell ist bulldoggentypisch kurz und anliegend. Laut UKC-Rassestandard sind alle Farben zulässig mit Ausnahme von komplett schwarz oder blau ohne Marken, tricolor (weiß mit schwarzen und lohfarbenen Marken), merle und einer komplett schwarzen Maske.

Verwendung

Der American Bulldog entspricht am ehesten noch dem Typen des alten Bullenbeißers. Während er in den USA heute noch zur Jagd auf Wildschweine eingesetzt wird, ist er hier meist Familien- und Begleithund.

Gesundheit

Bis auf die Probleme, die einigen weißen Hunderassen gemein sind (Allergien und Schwerhörigkeit), ist der American Bulldog bis heute ein relativ gesunder Hund, da bei ihm immer die Funktion und weniger die züchterische Übertreibung bestimmter Merkmale im Vordergrund stand.

Rasseproblematik

Der American Bulldog zählt in Deutschland in den Ländern Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen zu den Listenhunden. Durch einen Wesenstest kann die generell angenommene Gefährlichkeit in Bayern und Nordrhein-Westfalen widerlegt werden. In Hessen wird für American Bulldogs und deren Kreuzungen eine Gefährlichkeit vermutet, weshalb zur Haltung eine Erlaubnis nötig ist, die unter anderem an einen Wesenstest gebunden ist.[3]

In der Schweiz steht der American Bulldog im Kanton Tessin auf der Rasseliste; zur Haltung ist dort eine kantonale Bewilligung erforderlich.

Einzelnachweise

  1. ↑Породы, признанные РКФ и непризнанные FCI. (Rassen, die von der RKF anerkannt werden und nicht von der FCI anerkannt werden.) In den Bestimmungen der RKF zu CAC und CACIB. (doc-Datei, russ./engl.; 396 kB)
  2. ↑Gabriele Lehari: Ulmers Großes Lexikon der Hunderassen, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-4614-2, Seite 11.
  3. ↑Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO) vom 22. Januar 2003 (GVBl. I S. 54), geändert durch Verordnung vom 16. Dezember 2008 (PDF; 40 kB)
Dieses Rasseporträt basiert auf dem Artikel American Bulldog aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.